Bund Deutscher Forstleute

„Umarmen Sie Bäume statt Menschen“

Der Bund Deutscher Forstleute wolle die Menschen trotz der Pandemie in den Wald einladen.

Kuscheln, aber richtig: Zum Tag des Waldes am 21. März (Samstag) appelliert der Bund Deutscher Forstleute, sich auch im Wald an den in der Corona-Krise empfohlenen sozialen Mindestabstand zu halten. „Umarmen Sie Bäume und meiden Sie die Nähe zu anderen Menschen!“, erklärte Verbandschef Ulrich Dohle am Freitag in Berlin. Der Bund Deutscher Forstleute wolle die Menschen trotz der Pandemie in den Wald einladen. „Er ist groß genug, damit Viele in ausreichendem Abstand genug Ruhe und Entspannung finden.“

Normalerweise werde am 21. März gefeiert, sagte Dohle: Es würden angesichts der Wald- und Klimakrise Bäume auf den kahlen Flächen gepflanzt und Gespräche über den Wald und seine Bedeutung geführt. Doch diese Veranstaltungen seien aus wichtigem Grund abgesagt. "Jede und jeder kann gerade zur Verhinderung der schlimmsten Auswirkungen der Corona-Krise beitragen. Die Kurve muss flach bleiben, damit wir das halbwegs gut überstehen."

„Wenn Sie in den Wald kommen möchten, dann kommen Sie bitte allein oder zu zweit, aber auf keinen Fall in der Gruppe und halten Sie Abstand, auch schon auf dem Weg zum Wald“, betonte Dohle. Ein Aufenthalt im Wald unterstütze das Immunsystems, senke den Stresslevel und stärke den Körper. (epd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare