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Putin ist zunehmend besorgt – wegen Himars-Raketenwerfern

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Von: Moritz Serif

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Wladimir Putin hat eine Kabinettssitzung einberufen
Wladimir Putin hat eine Kabinettssitzung einberufen. (Archivfoto) © Alexey Maishev/picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin

Die Ukraine zerstört „sehr wertvolle“ russische Ziele mithilfe der von den USA gelieferten Himars-Raketenwerfern. Sind diese ein Gamechanger oder werden sie überschätzt?

Moskau - Wladimir Putin, Russlands Präsident, ist zunehmend besorgt wegen der US-amerikanischen Himars-Raketenwerfer, welche die Ukraine einsetzt. Der Diktator habe anlässlich des Ukraine-Konflikts eine Kabinettssitzung einberufen, berichtet Newsweek.

„Eine Reihe aktueller Probleme werden auf den Prüfstand gestellt“, gab der Kreml bekannt. Zudem erklärte ein hochrangiger US-Verteidigungsbeamter, dass die Ukraine mit den Himars-Raketenwerfern 100 „sehr wertvolle“ russische Ziele in den vergangenen Wochen zerstört habe. Darunter befanden sich:

News zum Ukraine-Krieg: Himars-Raketenwerfer sind „Gamechanger“

Mark Hertling, ehemaliger General der US-Armee, bezeichnete Himars bereits als „Gamechanger“. Die russischen Truppen würden Probleme bekommen. Die Raketenwerfer hätten eine größere Reichweite als die meisten Waffen der Ukraine. Obendrein seien sie noch genauer und präziser.

Mark Milley, US-General, sagte außerdem, dass die Ukraine das russische Armee-Potenzial deutlich abschwächen könne. Die USA hatten zuvor angekündigt, dass die Ukraine 270 Millionen US-Dollar und vier Himars-Raketenwerfer bekäme. Am selben Tag hatte die Ukraine dementiert, dass Russland vier Raketenwerfer zerstört habe.

News zum Ukraine-Krieg: Selenskyj bedankt sich für US-Waffen bei Biden

Wolodymyr Selenskyj hatte sich daraufhin bei US-Präsident Joe Biden „für das neue Verteidigungshilfspaket für die Ukraine. Die äußerst wichtigen, leistungsstarken Waffen werden das Leben unserer Soldaten retten und die Befreiung unseres Landes vom russischen Aggressor beschleunigen. Ich schätze die strategische Freundschaft zwischen unseren Nationen. Gemeinsam zum Sieg“, bei Twitter bedankt.

Laut Tagesschau haben Geheimdienste eine russische Reparaturwerkstatt entdeckt, die sich zehn Kilometer von der ukrainischen Grenze befindet. Dort hätten mindestens 300 beschädigte Fahrzeuge gestanden.

News zum Ukraine-Krieg: „Himars ist keine Wunderwaffe“

Mick Ryan, australischer Militärexperte äußerte sich ebenfalls zu den Raketenwerfern. „Die Ukrainer zermürbten die russischen Streitkräfte - und schließlich auch ihre Moral - von innen heraus und erzwangen ihren demütigenden Rückzug vor Kiew und Charkiw“, sagte er und warnte zugleich von zu hohen Erwartungen.

„Trotzdem ist Himars keine Wunderwaffe. Es hat einen wichtigen Einfluss und wird dies auch weiterhin tun, aber Himars allein wird diesen Krieg nicht gewinnen.“ (mse)

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