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Ukraine-Konflikt: Brandenburger Tor leuchtet in Farben der ukrainischen Flagge

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Von: Tanja Koch

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Berlin zeigt „Solidarität mit den Menschen in der Ukraine“: Das Brandenburger Tor leuchtet in blau und gelb.
Berlin zeigt „Solidarität mit den Menschen in der Ukraine“: Das Brandenburger Tor leuchtet in blau und gelb. © Emmanuele Contini/Imago

Solidarität mit der Ukraine: Am Mittwochabend strahlte Berlin das Brandenburger Tor in den ukrainischen Nationalfarben an.

Berlin – Das Brandenburger Tor hat am Mittwochabend in den ukrainischen Nationalfarben geleuchtet. Berlin setze damit ein Zeichen für Solidarität mit der Ukraine, wie die Senatskanzlei im Vorfeld mitgeteilt hatte. „Mit der Beleuchtung des Brandenburger Tors senden wir ein deutliches Signal, gemeinsam mit weiteren europäischen Städten. Als freie Stadt für eine freie und souveräne Ukraine“, sagte Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD*). „Wir zeigen unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, den vielen Berlinerinnen und Berlinern mit ukrainischen Wurzeln, aber auch mit den vielen Russinnen und Russen, die sich Frieden in Russland und in der Ukraine* wünschen.“

Die Berliner CDU*-Fraktion hatte in einem dringlichen Antrag an das Abgeordnetenhaus zu Solidarität mit der Ukraine aufgerufen und den Senat aufgefordert, als Zeichen der Verbundenheit das Brandenburger Tor in den ukrainischen Nationalfarben anzustrahlen. Das Landesparlament beschäftigt sich am Donnerstag mit dem Thema. Die Beleuchtungsaktion begann um 18.45 Uhr und sollte bis Mitternacht dauern.

Ukraine-Konflikt: Paris und London haben ähnliche Aktionen angekündigt

Auch die Staatskanzlei in Düsseldorf wurde am Abend in den Farben der ukrainischen Nationalflagge - Gelb und Blau - angestrahlt. In Berlins Partnerstadt Paris wurde am Abend das Rathaus beleuchtet. Vor Ort fanden sich Bürgermeisterin Anne Hidalgo und der ukrainische Botschafter Vadym Omelchenko ein. Auch London wollte sich nach Angaben der Senatskanzlei voraussichtlich mit einer vergleichbaren Aktion anschließen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Montag (21.02.2022) die Unabhängigkeit der Separatistenregionen Donezk und Luhansk in der Ostukraine anerkannt und eine Entsendung russischer Soldaten angeordnet. In der Nacht zum Donnerstag (24.02.2022) hatte Putin verkündet, er habe sich für eine „Militäroperation“ in der Ukraine entschieden.

Kurz danach wurden in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und anderen Städten Explosionen vernommen. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sprach von einer „groß angelegte Invasion“ auf die Ukraine. International wurde der Angriff Russlands auf die Ukraine mehrfach scharf verurteilt. EU kündigte schärfere Sanktionen gegen Russland* an, die den Zugang zu Finanzmarkt einschränken. (tk mit dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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