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Gibt es Außerirdisches Leben und Ufos? Antworten darauf erhoffen sich viele aus dem Geheimdienst-Bericht zu „unidentified aerial phenomena“. (Archivbild)
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Gibt es Außerirdisches Leben und Ufos? Antworten darauf erhoffen sich viele aus dem Geheimdienst-Bericht zu „unidentified aerial phenomena“. (Archivbild)

„Etwas geht da vor“

Details aus Geheimdienst-Bericht weitergegeben: Bedrohen Ufos die USA?

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Nachdem erste Details aus dem Bericht zum Thema Ufos an Kongress-Mitglieder weitergegeben worden sind, warnen einige Politiker nun eindringlich.

Washington D.C. - „Da geht definitiv etwas vor, mit dem wir nicht umgehen können“, raunt Tim Burchett in einem Interview mit der Nachrichtenwebseite TMZ. Der republikanische Kongressabgeordnete ist nicht der einzige, bei dem die Alarmglocken schrillen, nachdem das Pentagon in einem Meeting erste Details aus seinem Bericht an Kongress-Abgeordnete herausgegeben hatte.

Eigentlich soll der Geheimdienst-Bericht, der nach Ufo-Beobachtungen in den USA mit Spannung erwartet wird, spätestens am 25. Juni 2021 erscheinen. Das Pentagon will darin Erkenntnisse zu „unidentified aerial phenomena“ (UAP, nicht identifizierte Luftphänomene) veröffentlichen. Doch einigen Mitgliedern des Kongresses wurden bereits im Vorfeld geheime Details offenbart. Daraufhin hatte eine Gruppe von Politiker:innen gewarnt, dass Ufos die nationale Sicherheit der USA bedrohen, berichtet The Guardian.

Ufo-Sichtungen in den USA: Geheimdienst-Bericht mit Spannung erwartet

Doch was kann man wirklich von dem Geheimdienst-Bericht im Hinblick auf Details zu den Ufo-Sichtungen erwarten? Vor Kurzem berichtete bereits die New York Times über die geheimen Dokumente. Unter Berufung auf hochrangige Regierungsbeamte hieß es, dass keine Beweise dafür gefunden worden seien, dass es sich bei den Sichtungen tatsächlich Technologie oder Raumschiffe von Außerirdischen handeln könnte. Da jedoch ein großer Teil der Ufo-Sichtungen noch nicht geklärt werden könne, werde diese Möglichkeit auch noch nicht ausgeschlossen.

USA: Ufos als potenzielles Sicherheitsrisiko?

Das Pentagon und die Geheimdienste sollen erst auf Druck von Kongressabgeordneten hin beschlossen haben, die Ufo-Sichtungen als potenzielles Sicherheitsrisiko einzustufen. Michael Waltz, ein Abgeordneter der Republikaner sagte dahingehend gegenüber CNN, dass es bei den Briefings so scheine, als wisse keiner, was zu tun sei. Es sei verstörend, denn man wisse nicht, ob es sich um außerirdisches Leben oder eine neue Technologie von „Gegnern“ sei. „In jedem Fall ist es wirklich schlimm“, erklärte er. Es gibt berichte von Piloten, dass sie fliegende Objekte ohne sichtbaren Motor oder austretende Abgase gesehen hätten. Diese seien in Höhen von über 9.000 Kilometer angestiegen und hätten Hyperschallgeschwindigkeit erreicht.

Das mögliche Wirken des Militärs anderer Länder soll ebenfalls im Geheimdienst-Bericht untersucht werden. In einigen Fällen soll die Ursache, laut des Berichts, tatsächlich auf experimentelle Technologie zurückgeführt werden können – möglicherweise vonseiten Russland oder China, wie es heißt.

Pentagon-Bericht zu möglichen Ufo-Sichtungen: Handelt es sich um Technologie anderer Länder?

Doch dass Russland oder China tatsächlich über Ufo-Technologie verfügen, diese Theorie stößt auch auf Ablehnung. So erklärte Abgeordneter Tim Burchett im Interview mit TMZ: „Das ist lächerlich. Hätte Russland solche Ufo-Technik, dann wären wir längst überrannt worden.“ Und auch Luis Elizondo, ehemaliger Direktor des Advanced Aerospace Threat Identification Program (Programm zur Identifizierung von Bedrohungen im Luft-und Weltraum), sieht das anders. Gegenüber The Washington Post erklärte er, sie seien weitestgehend überzeugt, dass die Technologie der unseren um 50 bis 1.000 Jahre voraus sei.

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Geheimdienstbericht zu Ufo-Sichtungen: Wie viel wird die Öffentlichkeit erfahren?

Was die Öffentlichkeit tatsächlich erfahren wird, ist noch unklar. Denn die veröffentlichte Version des UAP-Berichts könnte klassifiziert sein und nicht alle Informationen enthalten, berichtet The Guardian. Laut der Zeitung erklärte Adam Schiff, Vorsitzender der Demokraten im Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses, dass er im aktuellen Meeting „Dinge lernte, die neu“ für ihn gewesen seien. Mehr werde er dazu allerdings nicht preisgeben. (Sophia Lother)

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