Alexander Lorz (CDU), Kultusminister des Landes Hessen, trägt einen Nasen-Mundschutz. Bei den staatlichen Schulämtern und im Kultusministerium sind im Schuljahr 2019/2020 in Hessen mehrere Anzeigen wegen Überlastung von Lehrern eingegangen.
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Alexander Lorz (CDU), Kultusminister des Landes Hessen, trägt einen Nasen-Mundschutz. Bei den staatlichen Schulämtern und im Kultusministerium sind im Schuljahr 2019/2020 in Hessen mehrere Anzeigen wegen Überlastung von Lehrern eingegangen.

Schule

Überlastungs- und Gefährdungsanzeigen von Lehrern

Bei den staatlichen Schulämtern und im Kultusministerium sind im Schuljahr 2019/2020 in Hessen 30 Überlastungs- und Gefährdungsanzeigen von Lehrern eingegangen.

Die meisten seien vom örtlichen Personalrat der Schule gestellt worden, teilte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden mit. Von den Pädagogen direkt seien nur wenige Anzeigen wegen einer Überlastung geschrieben worden.

Am meisten betroffen waren nach Angaben des Kultusministeriums Pädagogen aus Grundschulen und integrierten Gesamtschulen. Als Grund sei vor allem ein gestiegenes Arbeitspensum durch die Zunahme zusätzlicher Aufgaben genannt worden: Das Erstellen von Förderplänen und Lernstandserhebungen, die Kooperation mit außerschulischen Betreuungskräften sowie der Mehraufwand durch Verwaltungstätigkeiten.

Auch die Mehrarbeit durch die Inklusion, die Integration von Seiteneinsteigern sowie erschwerte Arbeitsbedingungen wegen eines sozial schwierigen Einzugsgebietes seien aufgezählt worden. Lorz versicherte, dass jede Überlastungs- oder Gefährdungsanzeige ernst genommen werde. Es gebe danach eine Analyse der schulischen Situation und der als belastend wahrgenommenen Arbeitsbedingungen. Im Anschluss würden zwischen der Schule und dem zuständigen Schulamt spezifische Vereinbarungen getroffen, um die Situation zu verbessern. (dpa)

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