dpa_ap_b8f02c900eb647c89_4c
+
In Orange Beach wurden Boote vom Hafen aufs Land gespült.

Sturm „Sally“

„Überall liegen Boote“

Tropensturm „Sally“ verwüstet den Süden der USA.

Tropensturm „Sally“ hat in den US-Bundesstaaten Alabama und Florida beträchtliche Schäden angerichtet. Im Küstenort Orange Beach in Alabama sei eine Person getötet worden, eine weitere werde vermisst, sagte Stadtdirektor Ken Grimes dem Sender „NBC“. Allein in Alabama und in Florida fiel in rund einer halben Million Haushalten und Geschäften der Strom aus, wie das Portal Poweroutage meldete.

„Überall liegen Boote: Auf den Straßen, vor Geschäften, in den Hinterhöfen“, sagte der Bürgermeister von Orange Beach, Tony Kennon, dem Portal „AL.com“. Der Sturm habe sie vom Hafen in die Stadt gespült. Zahlreiche Häuser seien von umgestürzten Bäumen beschädigt worden. Der Ort an der Golfküste wurde besonders hart von dem Sturm erwischt. Ganz in der Nähe war „Sally“ am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde als Hurrikan der Stufe zwei auf Land getroffen.

„Sally“ hatte sich zu einem tropischen Wirbelsturm abgeschwächt. Da er sich laut des US-Hurrikanzentrums aber nur mit rund 15 Stundenkilometern fortbewegt bringt er heftigen Regen und löste in Alabama und Florida schwere Überschwemmungen aus. Meteorologen warnten vor „katastrophalen und lebensbedrohlichen“ Fluten. Mehrere Flüsse führten Hochwasser. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare