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Geliebt und gehasst: Der Aprilscherz.

April, April!

Über diese Aprilscherze lacht das Web

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Mancher liebt sie, andere hassen sie - trotzdem gibt es jedes Jahr zahlreiche teils sehr kreative und aufwändige Aprilscherze im Internet. Ein Überblick.

Der 1. April ist traditionell der Tag der Aprilscherze. Manche lieben sie, andere hassen sie - und wieder andere freuen sich jedes Jahr auf die teils sehr kreativen und aufwändigen Aprilscherze von Tech-Unternehmen und öffentlichen Stellen. Ein Überblick über die besten Aprilscherze, die das Internet in diesem Jahr zu bieten hat:

Traditioneller Aprilscherz: Snake spielen in Google Maps

Es ist ein Aprilscherz, den Google jedes Jahr in leicht abgeänderter Form macht: Die Landkarten von Google Maps werden zur Grundlage eines Computerspiels. Pacman war schon dran, Pokémon konnte man auf Google Maps schon fangen, bevor aus „Pokémon Go“ eine sehr erfolgreiche App wurde. Und dieses Jahr hat sich Google „Snake“ ausgesucht. Das Retro-Spiel war vor allem auf Handys beliebt - jetzt können Nutzer auf Android-Smartphones und iPhones die gefräßige Schlange durch Städte wie Kairo, London oder auch durch die ganze Welt steuern.

April, April: Größenverifikation bei Tinder

Die Dating-Plattform Tinder nimmt sich in ihrem Aprilscherz eines - wortwörtlich - großen Problems an: „Über die Größe lügen endet hier“, heißt es in einem Blogbeitrag, der die „Größenverifikation“ vorstellt. 80 Prozent der Männer auf Tinder würden angeben, dass sie größer als sechs Fuß (1,82 Meter) sind. Allerdings seien nur 14,5 Prozent der männlichen US-Bevölkerung tatsächlich so groß, heißt es in dem Blogbeitrag weiter. Nutzer sollten künftig ihre echte Größe in ihr Formular schreiben und ein Foto von sich selbst neben einem Gebäude hinzufügen. Dann starte eine „hochmoderne Verifikation“ und der Nutzer erhalte ein Badge direkt auf sein Profil.

Aprilscherz: Revival der Telefonzelle

T-Mobile USA hat sich pünktlich zum 1. April ein Revival der Telefonzelle ausgedacht. Die „T-Mobile Phone BoothE“ soll es demnach Handynutzern ermöglichen, in Ruhe zu telefonieren oder zu surfen. Auch das Smartphone soll man in den futuristisch aussehenden Telefonzellen laden können. Per App kann man sich einen Zeitraum reservieren. In den FAQs heißt es zur Frage „Kann ich nicht einfach in eine normale Telefonzelle gehen?“ „Natürlich, wenn du eine findest.“

April, April: Katzen im Polizeieinsatz

Die Polizei im australischen Bundesstaat New South Wales stellt auf ihrer Facebook-Seite eine neue Initiative vor: In jeder Polizeistation im Bundesstaat soll es künftig Polizeikatzen geben, die Abteilung, die für die Katzen zuständig ist, heißt demnach „Paw and Order“-Einheit („Pfote und Ordnung“, in Anlehnung an „Law and Order“, Recht und Ordnung).

Aprilscherz: Beim Rülpsen Sprudelwasser machen

Wassersprudler Sodastream hat sich den US-Astronauten Scott Kelly ins Boot geholt, um einen „Werbespot“ für ein Produkt zu erstellen, das natürlich als Aprilscherz gedacht ist: Eine Wasserflasche mit Aufsatz, die aus dem „überflüssigen CO2“, das der Körper beim Rülpsen freisetzt, Sprudelwasser macht. In der Beschreibung des Youtube-Videos heißt es in Anspielung auf die Worte des ersten Mannes auf dem Mond: „One small burp for man, one sparkling leap for mankind.“ („Ein kleiner Rülpser für einen Mann, ein sprudelnder Sprung für die Menschheit.“)

April, April: An Blumen im Internet riechen

Das australische Webdesign-Unternehmen „Flower Store in a Box“ teilt auf seiner Website mit, dass es die weltweit erste „scratch and sniff“-Website erstellt hat, auf der Kunden von Blumenläden „den Duft eines Blumenstraußes vor dem Onlinekauf riechen können“. Die Technologie sei das Ergebnis eines fünf Jahre andauernden Entwicklungsprozesses. „Stellen Sie sich vor, dass man die Technologie auch auf andere Industrien wie Essenslieferanten übertragen könnte.“

Kein Aprilscherz bei Microsoft

Bei Microsoft soll es in diesem Jahr übrigens keine Aprilscherze geben. Marketing-Chef Chris Capossela hat in einem internen Rundschreiben, aus dem „The Verge“ vor einigen Tagen zitierte, vor Firmen-Aprilscherzen gewarnt. „Daten sagen uns, dass Aprilscherze nur wenige positive Auswirkungen haben und stattdessen zu ungewollten Berichten führen können.“ Capossela fordert die Microsoft-Angestellten demnach dazu auf, keine öffentlichen Aprilscherze zu machen.

Kein Aprilscherz: Google+ wird abgeschaltet

Wer heute über Ankündigungen stolpert, dass Google+ am 2. April abgeschaltet wird, braucht dagegen keine Angst haben, dass er einem Aprilscherz aufsitzt. Das Unternehmen hat bereits im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass das soziale Netzwerk abgeschaltet wird.

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