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Verletzt beim Schlittenhunderennen: Schauspielerin Gerit Kling

Rettungshubschrauber im Einsatz

TV-Star verletzt sich bei Schlittenhunderennen

Unglück bei einem Promi-Rennen: Vor zehntausenden Zuschauern ist die Schauspielerin Gerit Kling bei einem Schlittenhunderennen auf Usedom schwer gestürzt. Die Schwester von Anja Kling wird per Rettungshubschrauber abtransportiert.

Die Schauspielerin Gerit Kling hat sich bei einem Schlittenhunderennen auf Usedom verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden.

Die 51-jährige Kling erlitt bei einem Sturz eine "leichte Gehirnerschütterung", wie der Veranstalter des Rennens, der Schauspieler Till Demtrøder, am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Kling habe sich aus dem Krankenhaus in Greifswald bei ihrer Schwester Anja Kling gemeldet und Entwarnung gegeben, dass sie sich nichts gebrochen habe.

Auf Bildern, die mehrere Medien veröffentlichten, ließen zunächst Schlimmeres erwarten:Beim Abtransport mit dem Hubschrauber trug die Schauspielerin eine Halskrause. Das sei eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, berichtete Demtrøder.

Am Unfall beteiligt war nach Veranstalterangaben ein Security-Fahrzeug am Rand der Strecke. "Die Hunde haben leider einen falschen Weg gesucht", sagte Till Demtrøder. Gerit Kling habe noch abspringen wollen und sei dann unglücklich gelandet.

Die 51-Jährige sei aber sofort wieder aufgestanden und dann als Vorsichtsmaßnahme mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden.

Später kam von dort laut Veranstalter die Entwarnung: Gerit Kling habe ihrer Schwester Anja telefonisch berichtet, sie habe eine leichte Gehirnerschütterung, aber keine Brüche oder schwerwiegenden Verletzungen. "Es war eine sehr, sehr unglückliche Verkettung, die
dazu geführt hat. Es tut mir sehr, sehr leid für Gerit", sagte Demtrøder.

Nach dem Sturz sei die Schauspielerin bei Bewusstsein und ansprechbar gewesen. "Und ich habe sie auch gefragt, ob wir das Rennen fortsetzen sollen und dann hat sie gesagt: "Ja, bitte fortsetzen und auf jeden Fall weitermachen"."

Die 51-Jährige und ihre Schwester waren der Einladung ihres Kollegen Demtrøder zur zweiten Auflage der "Baltic Lights"-Veranstaltung gefolgt - ebenso wie etwa Didi Hallervorden,
Jutta Speidel und Michael Mendl.

Nach dem Rennen der Prominenten wurde die Veranstaltung wie geplant mit dem Rennen der rund 40 Hundeschlittenführer - sogenannte Musher -und mehr als 300 Huskys fortgesetzt. Wegen des fehlenden Schnees zogen die Hunde Wagen mit Ballonreifen über die insgesamt sechs
Kilometer lange Rennstrecke zwischen den Seebrücken Heringsdorf und Ahlbeck.

Rund 35.000 Zuschauern säumten nach Schätzungen der Veranstalter bei Frühlingswetter die Strecke. (dpa/afp/FR)

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