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Nach Anschlag in Istanbul: Verdächtige in Bulgarien festgenommen

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Von: Sandra Kathe

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Bei einem mutmaßlichen Terrorakt auf einer Einkaufsstraße in Istanbul wurden sechs Menschen getötet und mehr als 80 verletzt.
Bei einem mutmaßlichen Terrorakt auf einer Einkaufsstraße in Istanbul wurden sechs Menschen getötet und mehr als 80 verletzt. (Archivfoto) © Yasin Akgul/AFP

Die Polizei in Bulgarien nimmt fünf Menschen fest, denen vorgeworfen wird, bei der Ausübung der vermeintlichen Terrortat in Istanbul mitgeholfen zu haben.

Sofia/Instanbul – Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf der Einkaufsstraße Istiklal in der türkischen Stadt Istanbul am vergangenen Sonntag (13. November) erhöht sich die Zahl der Festgenommenen auf 22. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Demnach seien knapp eine Woche nach dem Anschlag fünf Menschen, die die Tat mutmaßlich unterstützt hätten, in Bulgarien festgenommen worden.

Wie die Sprecherin des bulgarischen Generalstaatsanwalts, Sijka Milewa, am Samstag gegenüber einem bulgarischen Radiosender bestätigte, werde den Festgenommenen „Mithilfe für den wahrscheinlichen Ausführer des Terroraktes“ vorgeworfen. Die Verdächtigen sollen die Hauptverdächtige, die in der Türkei festgenommen wurde, mit logistischer und Kommunikationshilfe unterstützt haben, sagte Milewa.

Mutmaßlicher Terroranschlag in der Türkei: Beschuldigte Gruppierungen weisen Vorwürfe zurück

Bei der Explosion eines Sprengsatzes auf der belebten Einkaufsstraße waren am Sonntag sechs Menschen getötet und mehr als 80 verletzt worden. Als Verantwortliche machten türkische Behörden die syrische Kurdenmiliz YPG und die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK aus. Beide Gruppierungen haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

Bei der Hauptverdächtigen handelt es sich der türkischen Polizei zufolge um eine syrische Staatsbürgerin, die ausgesagt haben soll, auf Anweisung gehandelt zu haben. Details zu den in Bulgarien Festgenommenen gibt es bislang nicht – Nachfragen von Medienvertretern und -vertreterinnen, etwa zur Nationalität der Festgenommenen oder wie sie nach Bulgarien gelangt sind, blieben bislang unbeantwortet. (ska mit dpa)

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