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Ein Airbus A380 der arabischen Airline Emirates.
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Ein Airbus A380 der arabischen Airline Emirates.

Airbus A380

Triebwerkschaden zwingt Riesen-Airbus zur Umkehr

Mit dem Schrecken sind die Passagiere eines Riesen-Airbus A380 davongekommen: Nach dem Start in Sydney verabschiedete sich das Triebwerk mit einem Lichtblitz und einem lauten Knall. Es ist nicht das erste Mal, dass es derartige Probleme mit dem A380 gibt.

Ein Airbus 380 musste auf dem Weg nach Dubai musste am Sonntagabend wegen eines Triebwerkschadens nach Sydney zurückkehren, wie die Fluggesellschaft Emirates mitteilte. Der an Bord der Emirates-Maschine mitreisende Journalist Matt Campbell sagte der Zeitung „Sydney Morning Herald“, der Vorfall habe sich ereignet, während das Flugzeug noch im Anstieg gewesen sei. „Etwa eine halbe Stunde nach dem Start sah ich einen hellen orangefarbenen Blitz, hörte einen lauten Knall, und es gab einen heftigen Ruck in der Kabine“, berichtete Campbell. Die Flugbegleiter seien hektisch durch die Kabine gerannt, schließlich habe der Pilot in einer Durchsage mitgeteilt, dass es ein Problem mit Triebwerk Nummer drei gegeben habe. Das Triebwerk sei abgeschaltet worden. „Der Pilot hat seine Entscheidung zur Umkehr als Vorsichtsmaßnahme getroffen“, sagte ein Emirates-Sprecher. Es sei möglich, dass Passagiere einen Blitz gesehen und einen Knall gehört hätten. Es habe aber weder Flammen noch Rauch am Triebwerk des größten Passagierflugzeugs der Welt gegeben. Einige Passagiere hatten örtlichen Medien berichtet, sie hätten Feuer gesehen. Emirates entschuldigte sich bei den 380 Passagieren des Flugs Sydney-Dubai für den Vorfall. Die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung habe oberste Priorität. Was genau den Triebwerkschaden verursachte, war zunächst unklar.

Die mitreisende Ärztin Amal Aburawi sagte dem „Sydney's Daily Telegraph“, die Flugbegleiter seien „mehr in Panik geraten als die Passagiere“. „Alle sind kreuz und quer gerannt, keiner wusste, was passiert.“ Auch habe es keine Ansagen auf Arabisch gegeben, wie normalerweise üblich. Viele der Passagiere seien Araber gewesen, unter ihnen „viele alte Frauen“, sagte Aburawi.

2010: Spektakuläre Notlandung in Singapur

Im November 2010 musste ein Pilot der australischen Fluggesellschaft Qantas einen A380 bei einem spektakulären Vorfall in Singapur notlanden, nachdem ein Triebwerk explodiert war (siehe Fotogalerie). Die Fluggesellschaft ließ daraufhin vorübergehend ihre gesamte A380-Flotte am Boden.

Eine Untersuchung ergab, dass die Ursache ein Produktionsfehler bei den Triebwerken des Herstellers Rolls-Royce war, im Frühjahr 2011 bekam Qantas Schadenersatz in Höhe von 70 Millionen Euro zugesprochen. Der Airbus A380 fliegt mit Triebwerken von Rolls-Royce oder der Engine Alliance, einem Zusammenschluss der US-Konzerne General Electrics und Pratt & Whitney. Zahlreiche Fluggesellschaften, darunter auch Lufthansa, haben das Langstreckenflugzeug der EADS-Tochter Airbus im Einsatz. Zuletzt hatte die Lufthansa ein Problem mit kontaminierter Kabinenluft in ihren Airbus A380 eingeräumt. Deshalb seien mehrmals Triebwerke gewechselt worden. (afp)

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