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Tragödie im Reitsport: Mehrere Pferde sterben nach Wettkampf

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Von: Niklas Kirk

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Unfall
Beim Turnier am Blenheim Palace ereigneten sich die tragischen Unfälle. © Sandra Mailer/Shuttershock/Imago

Bei den Blenheim International Horse Trials, kamen drei Tiere aus verschiedenen Gründen ums Leben. Auch eine Reiterin verletzte sich.

Frankfurt – Erschütternde Nachrichten aus dem Reitsport. Bei den Blenheim International Horse Trials, die vom 15. bis 18. September in der Nähe von Oxford stattfanden, sind drei Pferde ums Leben gekommen. Darüber berichtete das Reitsport-Portal Eventing Nation. Bei den Pferden handelt es sich um eine neunjährige Stute namens Ricker Ridge Ricochet, den zwölfjährigen Wallach Fanta Boy, sowie den 13-jährigen Wallach Equador.

Für die tragischen Todesfälle gibt es verschiedene Gründe. Der Stute Ricker Ridge Ricochet von Reiterin Samantha Lissingtion, war ein Sturz an einer Hürde zum Verhängnis geworden. Da die Verletzungen so schwerwiegend waren, musste das Pferd eingeschläfert werden. Lissington selbst wurde mit mehreren gebrochenen Rippen und einem Lebereinriss ins Krankenhaus eingeliefert. 

Blenheim Horse Trials
OrtWoodstock/England
erste Austragung1990

Tragödie im Reitsport – eine Todesursache bleibt im Verborgenen

Bisher ungeklärt ist die Todesursache im Fall von Fanta Boy. Das Pferd hatte mit seiner Reiterin Georgie Goss den Parcour zuvor fehlerfrei beendet. Die Reiterin äußerte sich via Instagram betroffen von dem Tod des Pferdes.

„Mit gebrochenem Herzen kann ich bestätigen, dass unser Fanta Boy leider in der Nacht zum Samstag verstorben ist. Er war ein unglaubliches Pferd und ich werde die Erinnerungen, die ich mit ihm und seinen wunderbaren Besitzern Nicky und Lucy geteilt habe, in Ehren halten“, schrieb die Britin auf Instagram.

Tragödie im Reitsport – Reiter sind betroffen, der Sport schon länger in der Kritik

Im Fall von Wallach Equador, geritten vom Briten Thomas Martin, sorgte eine schwere Beinverletzung dafür, dass das Pferd eingeschläfert werden musste. Auch Martin äußerte sich per Instagram. „Ich und Eddie hatten gestern einen Rotationssturz in Blenheim und leider hat sich Eddie eine Beinverletzung zugezogen. Aufgrund dieser Beinverletzung mussten wir heute Morgen die schwere Entscheidung treffen, ihn einzuschläfern.“

„Ohne dich wird es auf dem Hof nicht mehr dasselbe sein. RIP, der beste Junge, den ich mir je wünschen konnte. Ich werde dich immer lieben“, so Martin weiter sichtlich betroffen über den Verlust des Pferdes.

Trotz großer Beliebtheit – vor allem in Großbritannien – steht der Reitsport immer wieder in der Kritik. Immer wieder werden Vorwürfe der Tierquälerei laut. Nach einem Eklat während der Olympischen Spiele 2021 in Tokio, forderten unter anderem Tierschutzorganisationen Reformen im Sport. (nki)

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