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Tornado über Kiel
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In Kiel hat ein Tornado mehrere Personen ins Wasser gespült.

Extremwetter in Deutschland

Tornado reißt Menschen ins Wasser: Zahlreiche Verletzte – „Das ist traurig“

  • Vincent Büssow
    VonVincent Büssow
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Ein Tornado spült in Kiel mehrere Menschen ins Wasser. Mehrere werden schwer verletzt.

Update von Donnerstag, 30.09.2021, 8.45 Uhr: Zum Zeitpunkt des Tornado-Auftretens saß Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) im Wirtschaftsausschuss der Stadt und erfuhr durch eine SMS der Feuerwehr von dem Sturm. Kurz danach habe er eine Kurznachricht seines Sohnes erhalten, der auf dem Weg zum Rudertraining bei dem Club war, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Sein Sohn habe Glück gehabt, sei erst wenige Augenblicke nach dem Tornado dort eingetroffen. „Da sieht man, wie schnell sowas geht“, sagte der Verwaltungschef. Er sprach der Feuerwehr und den Rettungskräften seinen großen Dank aus. 

Erstmeldung von Mittwoch, 29.09.2021, 21.30 Uhr: Kiel – An der Ostsee gibt es mehrere verletzte Menschen, nachdem diese von einem Tornado ins Wasser gespült wurden. Am frühen Mittwochabend (29.09.2021) war die Personengruppe auf einem Steg an der Promenade von Kiel damit beschäftigt, ein Ruderboot zu sichern. Als die Windhose sie erreichte, konnten sie sich nicht mehr halten.

„Sie sind vollständig durcheinander gewirbelt worden und dabei sind auch Leute ins Wasser gefallen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Nach aktuellen Angaben wurden insgesamt sieben Menschen bei dem extremen Wetterereignis verletzt worden. Sechs davon wurden in ein Krankenhaus gebracht, wobei drei von ihnen schwerverletzt sind.

Tornado in Kiel: Deutscher Wetterdienst sagt extreme Windgeschwindikeit voraus

Die Annahme, dass es sich bei dem Sturm um einen Tornado handelte, kommt vom Deutschen Wetterdienst (DWD): „Auf Grundlage von Bildern gehen wir davon aus, dass es sich um einen Tornado handelte“, sagte ein Sprecher der Behörde. Endgültig wurde dies aber noch nicht bestätigt. Der DWD hatte zuvor eine Unwetterwarnung für Schleswig-Holstein ausgegeben. Dieser zufolge ist mit orkanartigen Böen bis zu 110 Kilometern pro Stunde zu rechnen.

Zuletzt sorgte eine Unwetterkatastrophe in New York* für Aufsehen: Der Hurrikan Ida stürzte die US-Metropole ins Chaos. (vbu/dpa/AFP) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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