Das Archivbild zeigt Trauernde nach einem einem Unfall in einer Wildwasserbahn im australischen Freizeitpark Dreamworld, bei dem vier Menschen getötet wurden.
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Das Archivbild zeigt Trauernde nach einem einem Unfall in einer Wildwasserbahn im australischen Freizeitpark Dreamworld, bei dem vier Menschen getötet wurden.

„Dreamworld“-Freizeitpark

Tödlicher Unfall in Fahrgeschäft

Australische Betreiber bekennen sich schuldig.

Es war ein Unfall, der das ganze Land bewegte – nun haben sich die Betreiber des australischen „Dreamworld“-Freizeitparks wegen des Todes von vier Gästen bei einem Wildwasserbahn-Unfall im Jahr 2016 schuldig bekannt. Bei der Verhandlung vor einem Gericht in Brisbane geht es um drei Vorwürfe im Zusammenhang mit der Tragödie. So werden die Betreiber des beliebten Freizeitparks vor allem beschuldigt, die Anlagen nicht genügend gesichert und instandgehalten zu haben. In der vergangenen Woche war Anklage erhoben worden.

Der Anwalt der Muttergesellschaft Ardent Leisure, Bruce Hodgkinson, habe vor Gericht erklärt, dass sich das Unternehmen in allen Punkten schuldig bekenne, berichtete der australische Sender ABC am Mittwoch. Die Höchststrafe für jeden Anklagepunkt beträgt 1,5 Millionen australische Dollar, das sind umgerechnet rund 920 000 Euro.

Wegen einer Fehlfunktion bei der Wildwasserbahn „Thunder River Rapids“ waren vor vier Jahren zwei Männer und zwei Frauen in dem Park im australischen Bundesstaat Queensland ums Leben gekommen. Zwei der Opfer wurden aus ihrem Floß herausgeschleudert, zwei weitere wurden unter Wasser eingeklemmt. Der Park wurde nach dem Unglück für einige Monate geschlossen, die Unglücksbahn wurde komplett abgerissen. (dpa)

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