Ein Guardia-Civil-Beamter beobachtet eine Ziegenherde auf einer Landstraße in Spanien.
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Tierquälerei in Spanien: Die Tiere konnten die Finca der Schweizerin an der Costa Blanca ungehindert verlassen.

Schockierende Szenen an Costa Blanca

Tierquälerei in Spanien: Schweizerin angezeigt - Tiere fressen sich gegenseitig auf

Schockierende Szenen haben sich auf der Finca einer 72-jährigen Schweizerin an der Costa Blanca in Spanien abgespielt.

Wegen Tierquälerei soll einer Schweizerin in Spanien* die Genehmigung zur Haltung von Tieren entzogen werden. Hunde, Pferde, Ziegen, Schweine und andere Tiere auf der Finca an der Costa Blanca* wurden extrem vernachlässigt und litten unter so großem Hunger, dass sie sich teils gegenseitig auffraßen. Allein seit Januar hat die Guardia Civil sechs Anzeigen wegen Tierquälerei gegen die 72-jährige Schweizerin* gestellt, wie costanachrichten.com* berichtet. Außerdem liegen insgesamt 49 Verstöße gegen geltende Vorschriften in Spanien vor.

Auf der Finca leben heute rund 100 Schweine, viele von ihnen Kreuzungen aus Wild- und Vietnamesischen Hängebauchschweinen. Die Hybridisierung beider Arten stellt laut der Umweltpolizei Seprona ein großes Risiko für Menschen und Umwelt dar: für Personen wegen des wilden Wesens der Tiere, und für die Umwelt wegen der massiven Fortpflanzung und damit einhergehenden Überbevölkerung der Gebiete, in denen sie leben. Im Fall der Finca in Torremanzanas an der Costa Blanca sei der Hauptgrund für die Kreuzungen die Nachlässigkeit der Schweizerin, die den Tieren erlaube, das Gelände ungehindert zu verlassen und zu betreten. *costanachrichten.com ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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