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Bauarbeiten an einem Reaktor-Gebäude in Fukushima.

Fukushima

Tepco macht Milliarden-Gewinne

Drei Jahre nach der Atom-Katastrophe von Fukushima macht der Betreiber Tepco wieder kräftig Gewinne. Der verstaatlichte Konzern nahm zwischen Juli und September 3,4 Milliarden Euro ein - das ist mehr als doppelt so viel, wie im Vorjahr.

Der Betreiber der Atomruine Fukushima hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Gewinn erhöht. Obwohl Tepco wegen der Abschaltung seiner Atomkraftwerke deutlich höhere Ausgaben durch die Einfuhr von Öl und Gas schultern muss, konnte der Konzern zwischen Juli und September einen Nettoerlös von 463,4 Milliarden Yen (3,4 Milliarden Euro) erzielen. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte Tepco noch einen Gewinn von 178 Milliarden Yen erwirtschaftet. Möglich wurde dies dank Kostenkürzungen, teilte Tepco am Freitag mit. Der Umsatz sank um 0,7 Prozent auf 1,77 Billionen Yen. Der verstaatlichte Konzern hatte das vergangene Geschäftsjahr erstmals seit Beginn der Katastrophe vor drei Jahrenmit Gewinn abgeschlossen.

Für das noch bis zum 31. März laufende Geschäftsjahr gab Tepco keine Ertragsprognose ab, da unklar ist, wann der Konzern wieder Atomreaktoren hochfahren kann. Derzeit sind sämtliche Atommeiler in Japan in der Folge der Katastrophe weiter zu Sicherheitsüberprüfungen abgeschaltet. Als Ersatz importiert Japan riesige Mengen Öl und Gas. (dpa)

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