Liz Taylor soll nahe Michael Jackson beigesetzt werden

Nur einen Tag nach ihrem Tod sollte die Hollywood-Legende Elizabeth Taylor am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) nahe Los ...

Los Angeles. Nur einen Tag nach ihrem Tod sollte die Hollywood-Legende Elizabeth Taylor am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) nahe Los Angeles beigesetzt werden.

Der "Los Angeles Times" und anderen Medien zufolge sollte die Schauspielerin ihre letzte Ruhestätte in Michael Jacksons Nähe auf dem Prominentenfriedhof Forest Lawn Memorial Park in Glendale finden. Der Popstar, ein guter Freund Taylors, wurde dort im September 2009 in einem großen Mausoleum bestattet. Auch Hollywoodstars wie Clark Gable, Jean Harlow und W.C. Fields sind dort begraben.

Ein Polizeisprecher in Glendale sagte der "Los Angeles Times", dass die Friedhofsbetreiber für das geplante Begräbnis keine Polizeiverstärkung angefordert hätten. Dem Promiportal "People.com" zufolge sollten nur engste Familienangehörige an der Bestattung teilnehmen. Taylor hinterließ zwei Söhne aus der Ehe mit dem Schauspieler Michael Wilding, eine Tochter aus der Ehe mit dem Produzenten Michael Todd und eine 1964 adoptierte Tochter. Hinzu kommen zehn Enkel und vier Urenkel. Statt um Blumen bat die Familie um Spenden für Taylors Aids-Stiftung.

Taylor war am Mittwoch mit 79 Jahren an Herzversagen gestorben. Die Schauspielerin war in den 1950er Jahren zum jüdischen Glauben übergetreten. Die jüdische Tradition verlangt eine möglichst schnelle Bestattung.

Zunächst spekulierten US-Medien, dass die Schauspielerin auf dem Friedhof Pierce Brothers Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles neben ihren Eltern beigesetzt werde. Dort sind auch Stars wie Marilyn Monroe, Dean Martin, Natalie Wood, Farrah Fawcett und Walter Matthau bestattet.

Auch in Wales hätte die Diva ihre letzte Ruhe finden können. Die Familie von Taylors zweifachem Ehemann Richard Burton hatte den Hinterbliebenen einen Platz im Burton-Familiengrab in Wales angeboten. Während ihrer Zeit als Eheleute hätten Taylor und Burton die Vereinbarung getroffen, sich einst nebeneinander auf dem Friedhof im südwalisischen Dörfchen Pontrhydyfen begraben zu lassen, teilte die Familie des Schauspielers dem Sender BBC mit. Burton war allerdings 1984 in der Schweiz beerdigt worden. (dpa)

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