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US-Kriegsschiffe in der Taiwan-Straße: China in „höchster Alarmbereitschaft“

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Von: Teresa Toth

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Mit der Durchfahrt der US-Kriegsschiffe durch die Taiwanstraße soll deren Status als internationale Wasserstraße bekräftigt werden.
Mit der Durchfahrt der US-Kriegsschiffe durch die Taiwanstraße soll deren Status als internationale Wasserstraße bekräftigt werden. © Mc3 Amber Smalley/dpa

Die Lage zwischen Taiwan und China bleibt weiterhin angespannt. Jetzt entsenden die USA erstmals wieder Kriegsschiffe durch die Taiwanstraße.

Washington – Die Spannungen um Taiwan halten an. Das erste mal seit den tagelangen umstrittenen chinesischen Militärmanövern in den Gewässern rings um Taiwan haben am Sonntag (28. August) zwei US-Kriegsschiffe die Taiwanstraße durchquert. Damit sei „das Engagement der Vereinigten Staaten für einen freien und offenen Indopazifik unterstrichen“, so die US-Marine.

Es handelte sich bei den Schiffen um zwei Lenkwaffenkreuzer der siebten US-Flotte. Die Flotte ist in Japan stationiert und bildet das Kernstück der Marinepräsenz Washingtons im Pazifik. Die USA und ihre westlichen Verbündeten verstärkten zuletzt die Durchfahrt von Marineschiffen durch die Taiwanstraße und das Südchinesische Meer, um ihren Status als internationale Wasserstraßen zu bekräftigen – zum Ärger von Peking, das die Insel als abtrünniges Gebiet betrachtet, das es wieder mit dem Festland vereinigen will.

US-Kriegsschiffe in Taiwanstraße: Taiwan bestätigt die Durchfahrt der Kriegsschiffe

Die „routinemäßige“ Durchfahrt der Schiffe sei durch Gewässer erfolgt, „in denen die Freiheit der Schifffahrt und des Überflugs auf hoher See im Einklang mit dem Völkerrecht“ gelte. „Diese Schiffe durchquerten einen Korridor in der Meerenge, der außerhalb der Hoheitsgewässer der Küstenstaaten liegt“, erklärte die US-Marine.

Das Verteidigungsministerium in Taiwan bestätigte die Durchfahrt der Kriegsschiffe. „Während ihrer Reise durch die Taiwanstraße in Richtung Süden überwacht das Militär alle relevanten Bewegungen in den uns umgebenden See- und Luftraum, und die Situation ist normal“, so das Ministerium. China dagegen warnte die US-Marine.

Taiwan: Peking warnt die US-Marine – sie verfolgen die US-Kriegsschiffe

Die chinesische Volksbefreiungsarmee (PLA) verfolge die US-Schiffe während ihrer gesamten Reise und sei sich „aller Bewegungen bewusst“, betonte ein Sprecher. Die chinesischen Truppen blieben „in höchster Alarmbereitschaft“ und seien „jederzeit darauf vorbereitet, jegliche Provokationen zu vereiteln“.

Die angespannte Lage zwischen Peking und Taipeh sowie zwischen Peking und Washington hatte sich Anfang August nach einem Taiwan-Besuch der US-Politikern Nancy Pelosi weiter zugespitzt. Chinas Armee führte nach dem Besuch seine bisher größten Militärmanöver in den Gewässern rund um die Insel durch und schoss dabei auch Raketen ab. Taiwan hielt ebenfalls Übungen ab und präsentierte neue Kampfjets. (afp/tt)

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