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Militärbus explodiert

Schwerer Anschlag in Syriens Hauptstadt: 14 Tote in Damaskus

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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Eigentlich gilt Syriens Hauptstadt Damaskus als sicher. Nun explodieren zwei Sprengsätze – mit zahlreichen Opfern.

Damaskus – Bei einem der schwersten Terroranschläge seit Jahren in Syriens Hauptstadt Damaskus sind mindestens 14 Menschen getötet und weitere verletzt worden. Zwei an einem Militärbus befestigte Sprengsätze seien am Mittwochmorgen (20.10.2021) explodiert, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Ingenieure hätten einen dritten Sprengsatz entschärft. Die meisten Todesopfer seien Angehörige des Militärs gewesen, hieß es aus Militärkreisen. Darunter waren laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte auch Offiziere des syrischen Militärs.

Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag in Syriens Hauptstadt. Das syrische Staatsfernsehen zeigte Bilder eines ausgebrannten, noch qualmenden Busses und Soldaten bei Löscharbeiten. Anwohner sagten, die zwei Explosionen seien deutlich zu hören gewesen und hätten in der Bevölkerung Panik ausgelöst. Sicherheitskräfte sperrten laut Anwohnern die Gegend ab und kontrollierten Fußgänger in Damaskus.

Syrien: 14 Menschen sterben bei Anschlag in Damaskus

Der Anschlag am Mittwoch war der schwerste in Syriens Hauptstadt Damaskus seit Jahren. Im Jahr 2017 tötete ein Selbstmordattentäter mit einem Sprengstoffgürtel 40 Menschen im Zentrum von Damaskus. Die Hauptstadt ist eigentlich fest im Griff des Regimes unter Baschar al-Assad.

Der ausgebrannte Bus in Syriens Hauptstadt Damaskus. Hier zündeten Unbekannte zwei Sprengsätze.

In Syrien wird weiterhin gekämpft.  In Ariha in der nordwestlichen Provinz Idlib wurden beim Beschuss durch Regierungstruppen mindestens acht Zivilisten getötet, darunter zwei Kinder, wie die Syrische Beobachtungsstelle mitteilte. Die Kinder seien gerade auf dem Weg zur Schule gewesen. 26 weitere Zivilisten seien verletzt worden. Nutzer im Internet verbreiteten Fotos von blutüberströmten Kindern.

Bürgerkrieg in Syrien kostet zahlreiche Menschen das Leben

Die Region um Idlib ist nach mehr als zehn Jahren Bürgerkrieg das letzte große Rebellengebiet des Landes. Russland und die Türkei haben sich als Schutzmächte der syrischen Regierung beziehungsweise der Opposition auf eine Waffenruhe für das lange umkämpfte Gebiet geeinigt. Seitdem geht die Gewalt zurück. Dennoch kommt es immer wieder zu Angriffen, bei denen häufig auch Zivilisten getötet werden. Erst kürzlich trafen sich Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin zu Friedensgesprächen in Syrien. (marv/dpa)

Rubriklistenbild: © AFP

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