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Feuerwehrleute in Syrien löschen eine explodierte Gas-Pipeline. In der Nähe haben Raketenangriffe für einen gewaltigen Feuersturm gesorgt. (Archivbild)
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Feuerwehrleute in Syrien löschen eine explodierte Gas-Pipeline. In der Nähe haben Raketenangriffe für einen gewaltigen Feuersturm gesorgt. (Archivbild)

Bürgerkrieg

Syrien: Russland greift Öltanker an – Angst vor „schwerer Eskalation“

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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Ein Raketenangriff in Syrien hat verheerende Folgen. Feuerwehrleute müssen bis zu 300 Meter hohe Flammen löschen. 

  • In Syrien sind durch einen Raketenangriff gewaltige Feuer entstanden. 
  • Zuletzt war der Bürgerkrieg in Syrien zu einem Stillstand gekommen. 
  • Die syrische Opposition deklariert den Angriff, vermeintlich von russischer Seite, als „Akt des Terrorismus“. 

Damaskus – Eigentlich ist der Bürgerkrieg in Syrien seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie zu einem Stillstand gekommen. Vor einem Jahr wurde der Waffenstillstand von Idlib zwischen Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin beschlossen. Doch auch dieser Waffenstillstand ist bröckelig. Nun hat ein vermeintlich russischer Raketenangriff Öltanker nahe Aleppo zum Ziel gehabt – mit verheerenden Folgen. 

Syrien: Raketenangriff verursacht gewaltige Feuer

Am vergangenen Freitag (05.03.2021) sollen russische Kriegsschiffe und andere militärische Kräfte, die mit dem Regime von Baschar al-Assad in Verbindung stehen sollen, Öl-Raffinerien in der Nähe der Städte Jarablus und Aleppo in Syrien beschossen haben, wie das Nachrichtenportal „Al Jazeera“ berichtet. Der Angriff soll zum Ausbruch von gewaltigen Feuern geführt haben und mehr als 200 Öltanker zerstört haben. Es soll mehr als 20 Stunden gedauert haben, die Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Schaden soll mehrere Millionen Dollar betragen. 

Die Nationalkoalition syrischer Revolutions- und Oppositionskräfte verurteilte den Angriff in Syrien als „Akt des Terrors“. Bei dem Angriff sei Streumunition genutzt worden, die nach internationalen Gesetzen verboten ist. „Diese Gräueltaten können nicht gerechtfertigt werden, da sie von terroristischer, verräterischer Natur sind“, heißt es in dem Statement. Der Angriff soll eine „schwere Eskalation“ im zehn Jahre andauernden Bürgerkrieg in Syrien sein.

Syrien: Hat Russland Syrien mit verbotener Streumunition bombardiert?

Der Syrische Zivilschutz sagte gegenüber „Al Jazeera“, dass der Angriff mit Streumunition in der Nähe der Stadt Jarablus in Syrien für über 300 Meter hohe Flammen sorgte. Die „Weißhelme“, wie der syrische Zivilschutz bezeichnet werden, benötigten mehr als 100 Freiwillige und 50 Fahrzeuge, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Major Yusef Hammoud, ein Sprecher der Gruppe SNA, einer militärischen Oppositionsgruppe, die von der Türkei unterstützt wird, sagte: „Das Hauptziel der Attacken ist, die Wirtschaft in der Region zu schwächen. Russland kann keine Gebiete der Demokratischen Kräfte Syriens bombardieren, da die Präsenz der USA in diesem Sektor zu groß ist. Also haben sie die Gebiete angegriffen, die Vorräte für diese Regionen bereit halten. Diese Entwicklung beunruhigt die Türkei.“ (Marvin Ziegele)

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