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Da schwebt es zu Boden, das alte Logo des Schlachtkonzerns. Lino Mirgeler/dpa
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Da schwebt es zu Boden, das alte Logo des Schlachtkonzerns. Lino Mirgeler/dpa

Tönnies

Symbolischer Auftakt

  • Boris Halva
    vonBoris Halva
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Der Fleischkonzern Tönnies holt sein altes Firmen-Logo vom Dach

Es sollte ein Symbol der Erneuerung sein – und erwies sich als eher zähes Vorhaben: Die Schrauben am Sockel wollten sich nicht recht lösen lassen, also wurde aus der Demontage des alten Firmenlogos von Deutschlands größter Fleischerei ein morgenfüllender Akt. „Erst am Mittag hob ein Kran nach stundenlanger Vorbereitung die Werbefiguren vom Dach“, wie die Deutsche Presse-Agentur meldete.

Das Logo, das sich bis vor Kurzem auf dem Dach des Tiefkühllagers der Tönnies-Zentrale in Rheda-Wiedenbrück gedreht hatte, war voriges Jahr immer wieder in den Medien zu sehen gewesen, als es um die Vielzahl der Corona-Infektionen unter den Angestellten in der Fleischindustrie ging. Das Unternehmen Tönnies stand nicht nur für problematische Arbeitsbedingungen, sondern wurde auch wiederholt für den Umgang mit den verarbeiteten Tieren kritisiert. Gerade mit Blick darauf wirkt das Logo wie aus der Zeit gefallen, sind doch darauf eine Kuh und ein Ochse zu sehen, deren Schwänze ein Herz formen. Neben den beiden Rindern trabt ein Schwein, das ebenfalls lächelt.

„Die Tiergruppe steht für eine andere Zeit“, sagte auch Mitinhaber und Geschäftsführer Clemens Tönnies nach dem Abbau. Und betonte: „Ich habe im vergangenen Jahr gesagt, es gibt kein ‚Weiter so‘, nicht für uns und nicht für die Branche.“ Tönnies hat weltweit im vergangenen Jahr mit 16 000 Angestellten rund sieben Milliarden Euro umgesetzt und allein in Deutschland 16,3 Millionen Schweine geschlachtet und verarbeitet.

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