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Schweres Erdbeben auf Sumatra: Zahl der Todesopfer steigt

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Von: Svenja Wallocha

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Ein mit einem Mobiltelefon aufgenommene Foto und von der indonesische staatliche Behörde für Meteorologie , Klimatologie und Geophysik zur Verfügung gestellte Foto zeigt ein beschädigtes Haus nach einem Erdbeben.
Ein mit einem Mobiltelefon aufgenommene Foto und von der indonesische staatliche Behörde für Meteorologie , Klimatologie und Geophysik zur Verfügung gestellte Foto zeigt ein beschädigtes Haus nach einem Erdbeben. © Indonesia's Meteorology/dpa

Am Freitagmorgen erschüttert ein Erdbeben der Stärke 6,2 die indonesische Insel Sumatra. Dabei kommen sieben Menschen ums Leben – weitere werden verletzt.

+++ 15.54 Uhr: Nach dem schweren Erdbeben auf Sumatra wurden weitere Todesopfer gemeldet. Mindestens sieben Menschen seien ums Leben gekommen und 85 weitere verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Mindestens 5000 Menschen hätten zudem ihre Häuser verlassen müssen. Auf Bildern aus der Stadt Pasaman in der Nähe des Epizentrums waren eingestürzte und beschädigte Häuser zu sehen. Ziegelsteine lagen am Boden, in einigen Hauswänden waren Löcher zu stehen. Die örtlichen Behörden erklärten, dass sich in einigen Gebäuden Risse befänden, diese seien einsturzgefährdet. Alim Bazar von der örtlichen Katastrophenschutzbehörde sagte, der Bürgermeister von Pasaman habe die Räumung der oberen Etagen von Gebäuden angeordnet.

In Padang, der Hauptstadt der Provinz West-Sumatra, mussten infolge des Bebens Patientinnen und Patienten aus einem Krankenhaus verlegt werden, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Auch in Teilen Malaysias und Singapurs ist das Erdbeben Behördenangaben zufolge zu spüren gewesen. „Erdbeben in Kuala Lumpur“, schrieb ein Twitter-Nutzer über Malaysias Hauptstadt. „Das Gebäude schwankt.“

Erdbeben auf Sumatra: Zahl der Todesfälle gestiegen – Häuser von Schlammlawinen begraben

+++ 11.45 Uhr: Nach dem schweren Erdbeben auf der Insel Sumatra in Indonesien ist die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Das teilte ein Sprecher des örtlichen Zivilschutzes in der Provinz West-Sumatra am Freitag mit. Mindestens 50 weitere Menschen seien verletzt worden, zehn davon schwer, so ein Sprecher der Provinzregierung.

Viele Gebäude wurden beschädigt, zudem lösten die Erdstöße einen Erdrutsch im Bezirk West Pasaman aus. Mehrere Häuser wurden von der Schlammlawine begraben, den Behörden zufolge war aber noch unklar, ob es dabei weitere Opfer gegeben hat.

Indonesien: Schweres Erdbeben auf Sumatra - Mindestens zwei Tote 

Erstmeldung vom Freitag, 25.02.2022, 09.00 Uhr: Medan – Ein schweres Erdbeben mit der Stärke 6,2 hat die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Mindestens zwei Menschen seien ums Leben gekommen, 20 weitere seien verletzt worden, teilte der Katastrophenschutz laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) am Freitag mit.

Das Beben ereignete sich am Freitagmorgen gegen 8.40 Uhr (Ortszeit) im Norden der Insel, etwa 70 Kilometer von der Stadt Bukittinggi, in einer Tiefe von rund zwölf Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte.

Schweres Erdbeben auf Insel Sumatra: Zwei Tote und 20 Verletzte – „Sind alle aus dem Haus geflohen“

Der Inselstaat Indonesien ist wegen seiner Lage am pazifischen Feuerring immer wieder von Erdbeben* betroffen. Wenige Minuten zuvor hatte ein schweres Beben vor der Küste die Anwohner bereits zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen. „Wir sind alle aus unserem Haus geflohen“, sagte die 36-jährige Yudi Prama Agustino der Nachrichtenagentur AFP. „Ich habe ein einjähriges Baby, also habe ich in Panik den Kinderwagen aus dem Haus geschoben.“

Das mit einem Mobiltelefon aufgenommene Foto zeigt ein beschädigtes Haus nach einem Erdbeben der Stärke 6,2 im Bezirk Pasaman Barat in West Sumatra.
Das mit einem Mobiltelefon aufgenommene Foto zeigt ein beschädigtes Haus nach einem Erdbeben der Stärke 6,2 im Bezirk Pasaman Barat in West Sumatra © xinhua/Imago

Viele Gebäude in der Provinz West-Sumatra wurden beschädigt. Zudem lösten die Erdstöße einen Erdrutsch im Bezirk West Pasaman aus. Mehrere Häuser seien von der Schlammlawine begraben worden, aber es sei noch unklar, ob es dabei weitere Opfer gegeben habe, zitierte die Webseite „JPNN“ den örtlichen Zivilschutz.

Schweres Erdbeeben erschüttert Sumatra: Wetterbehörde warnt vor Erdrutschen

Die indonesische Wetterbehörde riet den Menschen, sich von Hängen fernzuhalten, da angesichts der Regenzeit Erdrutsche zu befürchten seien. (svw mit dpa/AFP)*fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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