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Pflegeausbildung für Flüchtlinge: Krankenhaus gibt viel Geld für gescheitertes Projekt aus

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Von: Valentin Betz

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Krankenpfleger schiebt ein Bett über den Flur
Die Teilnehmer der Pflegeausbildung am Robert-Bosch-Krankenhaus lernten nicht nur Theorie und Praxis des Berufs, sondern auch interkulturelle Kompetenz. Leider wurden die Sprachkenntnisse beim Modellprojekt vernachlässigt (Symbolbild). © Daniel Bockwoldt/dpa

Das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart startete eine besondere Pflegeausbildung für Flüchtlinge. Doch das Projekt scheitert: Fast alle fallen durch die Abschlussprüfung.

Stuttgart - Deutschland hatte schon vor der Ausbreitung des Coronavirus einen großen Mangel an Fachkräften in der Pflege. Das Robert-Bosch-Krankenhaus hatte einen Lösungsvorschlag, indem es Flüchtlinge in die Ausbildung zur Krankenpflegefachkraft integrieren wollte. Das ließ sich die gleichnamige Stiftung und Träger des Krankenhauses viel Geld kosten.
BW24* erklärt hier, warum die Pflegeausbildung für Flüchtlinge in Stuttgart zu einem teuren Debakel wurde.

Der zweite Jahrgang der Ausbildung wird im Sommer 2022 seine Prüfung ablegen. Eine weitere Klasse gibt es derzeit nicht. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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