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Nach Sturm „Antonia“: Lage beruhigt sich – Vereinzelt noch Sturmböen möglich

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Nach Sturm „Antonia“ beruhigt sich die Wetterlage in Deutschland.
Nach Sturm „Antonia“ beruhigt sich die Wetterlage in Deutschland. © Federico Gambarini/dpa

Vereinzelt kommt es durch Sturm „Antonia“ noch zu Schäden, doch das Wetter in Deutschland beruhigt sich wieder. Vereinzelt sind jedoch noch stürmische Böen möglich.

Frankfurt/Berlin – Nach dem Durchzug der Sturmtiefs „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“, die in vielen Regionen Deutschlands für Schäden gesorgt hatten, ist die Nacht von Montag (21.02.2022) auf Dienstag (22.02.2022) weitgehend ruhig verlaufen. Für weite Teile Deutschlands, insbesondere an der Nordseeküste und im Bergland, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) zwar weiterhin vor Sturmböen. Insgesamt hat sich die Lage jedoch etwas beruhigt.

Die Deutsche Bahn meldete allerdings, dass es vor allem im Norden weiterhin mindestens bis Dienstag (22.02.2022) zu Beeinträchtigungen kommen kann. Es müsse mit Zugausfällen und Verspätungen gerechnet werden. Auf vielen Strecken besonders in der Nordhälfte des Landes hatte es durch die Sturmtiefs, zuletzt Tief „Antonia“, Schäden auf den Strecken gegeben, etwa durch umgekippte Bäume. Die Aufräumarbeiten liefen.

Wetter in Deutschland: Vereinzelte Unfälle durch Sturmböen

Vereinzelt kam es aber zu Unfällen durch Sturmböen. Im hessischen Hochtaunuskreis kam es am späten Montagabend (21.02.2022) zu einem Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten, weil wohl in Folge des stürmischen Wetters ein Baum auf die Straße gekippt und von einer Autofahrerin übersehen worden war. Diese prallte mit ihrem Wagen gegen den Baum und danach gegen ein weiteres Auto.

In Sachsen-Anhalt wurde ein Lastwagen auf der Bundesstraße 81 in Fahrtrichtung Halberstadt von einer starken Windböe erfasst, er kippte am Montagnachmittag (21.02.2022) bei Magdeburg in den Straßengraben, wie die Polizei am Dienstagmorgen (22.02.2022) mitteilte. Verletzte gab es dabei keine.

Sturm „Bibi“ prägt Wetter im Osten Deutschlands: Windgeschwindigkeiten bis zu 70 km/h

Das Wetter in Deutschland bleibt jedoch windig. Anfangs müssen im Osten, ab dem Mittag auch in der Westhälfte des Landes mit mäßigem bis frischem Wind gerechnet werden, berichtet der DWD. In Böen könne er stark, vereinzelt auch stürmisch auffrischen. Besonders im Süden Brandenburgs rechnet der DWD mit Sturmböen mit bis zu 55 Kilometern pro Stunde.

Wegen des Tiefdruckgebiets „Bibi“ könne es auch am Mittwoch (23.02.2022) noch vereinzelte Sturmböen mit mehr als 70 Kilometern pro Stunde geben, berichtet der DWD. Betroffen sind vor allem die Uckermark und die Lausitz. Der Wind schwächt sich jedoch bis Mittags ab. (dpa)

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