Gesundheit

Sterblichkeit nach Krebs sinkt in EU

Mediziner beobachten auch negative Trends.

Das Risiko, an Krebs zu sterben, ist in den vergangenen Jahren innerhalb der Europäischen Union weiter zurückgegangen. Dies gelte, wenn man die Altersstruktur

der Bevölkerung berücksichtige, schreiben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachblatt „Annals of Oncology“. Ältere Menschen haben ein höheres Krebsrisiko und die EU-Bürgerinnen und -Bürger werden immer älter.

Besonders deutliche Rückgänge der altersstandardisierten Sterberate prognostizieren die Medizinerinnen und Mediziner bei Männern für Magenkrebs und Leukämie, bei Frauen für Eierstockkrebs und ebenfalls Leukämie. Allerdings werden auch zwei negative Trends beobachtet: So nehme die Zahl der Frauen, die an Lungenkrebs sterben, europaweit immer noch zu. Außerdem sei Polen das einzige Land in der EU, in dem die Todesrate infolge von Prostatakrebs nicht falle, sondern sogar deutlich steige. (dpa)

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