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Spanien: Exotische Drachenfrucht an der Costa Blanca - Bauer geht neue Wege

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Von: Judith Finsterbusch

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Eine aufgeschnittene Drachenfrucht liegt auf einem Stapel von weiteren Drachenfrüchten.
Die Drachenfrucht ist dank ihrer pinken Schale auch bei Kindern beliebt. Ein Landwirt baut sie erfolgreich in Spanien an. © Britta Pedersen/dpa

Ein Bauer geht an der Costa Blanca neue Wege: Statt Zitronen und Mandarinen baut er in Spanien die exotische Drachenfrucht an - und zwar mit Erfolg.

Torrevieja* - Immer weniger Wasser, immer mehr Konkurrenz aus dem Ausland, immer niedrigere Preise: Die Bauern in Spanien* haben es nicht leicht und sind angesichts von Klimawandel und Globalisierung oftmals gezwungen, neue Wege zu gehen. Ein Landwirt von der Costa Blanca* hat deshalb vor einigen Jahren in Torrevieja ein Experiment gewagt: Er setzte auf die exotische Drachenfrucht - mit Erfolg. Aus einem kleinen Versuchsfeld ist mittlerweile eine ganze Plantage geworden. Warum sich die Arbeit auf dem Feld mit der Drachenfrucht in Spanien oft nachts abspielt, verrät costanachrichten.com*.

Die Drachenfrucht hat gegenüber anderen exotischen Früchten einen entscheidenden Vorteil: Sie benötigt wesentlich weniger Wasser, was den Bauern in Spanien sehr zugute kommt. Denn immer häufiger sind die Landwirte im Süden der Costa Blanca auf Überleitungen aus regenreicheren Regionen des Landes angewiesen, und auch die Alternative in Form von entsalztem Meerwasser bekommt nicht allen Obst- und Gemüsesorten. Zudem erfreut sich die Drachenfrucht immer größerer Beliebtheit bei den Abnehmern: Man kann sie pur verzehren, zu Smoothies oder Cocktails verarbeiten, Torten damit verzieren oder sie zum i-Tüpfelchen auf dem Salat werden lassen. *costanachrichten.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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