Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Raumfahrt

Erfolg für Elon Musk: SpaceX beendet erste astronautische Nasa-Mission – ISS-Crew landet sicher

  • Tanja Banner
    VonTanja Banner
    schließen

SpaceX bringt vier Astronaut:innen von der ISS wohlbehalten zurück zur Erde – das Unternehmen von Elon Musk ist der Favorit der US-Raumfahrtorganisation Nasa.

Florida – Elon Musk hat einen Lauf: Nur knapp zwei Wochen, nachdem sein Raumfahrtunternehmen SpaceX den begehrten Nasa-Auftrag zum Bau der Mondlandefähre gewonnen hat, zeigt Musks Unternehmen, wie abhängig die US-Raumfahrtorganisation mittlerweile von SpaceX ist. Nach sechs Monaten an Bord der ISS sind vier Astronaut:innen mit einer SpaceX-Raumkapsel zur Erde zurückgekehrt. Die Raumfahrer:innen Michael Hopkins, Victor Glover, Shannon Walker (alle Nasa) und Soichi Noguchi (Jaxa aus Japan) wasserten in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) im Golf von Mexiko vor Panama City im US-Bundesstaat Florida.

Im vergangenen November war die vierköpfige Mannschaft an Bord einer „Crew Dragon“-Kapsel von SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen, es handelte sich um den ersten regulären Flug einer SpaceX-Raumkapsel mit Menschen an Bord. Zuvor war ein Testflug mit zwei Astronauten an Bord durchgeführt worden. Die Landung der vier Raumfahrer:innen ist der erfolgreiche Abschluss der ersten astronautischen Mission von SpaceX im Auftrag der Nasa – und die nächste Mission ist bereits in vollem Gange: Vergangene Woche war eine weitere vierköpfige Crew mit einer SpaceX-Kapsel zur ISS aufgebrochen und hatte die Zahl der Menschen an Bord kurzzeitig auf elf erhöht.

Elon Musk und SpaceX schließen erste austronautische Nasa-Mission erfolgreich ab

Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten astronautischen Mission im Auftrag der Nasa zeigt SpaceX, warum das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk von der US-Raumfahrtorganisation mittlerweile sehr geschätzt wird: SpaceX hat die US-Raumfahrt aus einem Dilemma erlöst. Erstmals seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms im Sommer 2011 ist die Nasa wieder in der Lage, selbst Astronaut:innen ins Weltall zu befördern. Lange Jahre musste sich die Nasa dafür auf die russische Raumfahrt und deren solide „Sojus“-Kapseln verlassen – ein schwerer Schlag für die einst so stolze Raumfahrernation USA, die immerhin die ersten Menschen zum Mond gebracht hat und damit den so genannten „space race“ mitten im Kalten Krieg gewann.

Die „Crew Dragon“-Raumkapsel von SpaceX hat vier Astronaut:innen von der ISS zurück zur Erde transportiert. Im Golf von Mexiko wird die Kapsel von einem Unterstützungsteam gesichert.

SpaceX ist der Liebling der US-Raumfahrt: Träume vom Mond und Mars

Nun hat SpaceX die USA aus diesem Dilemma erlöst und verspricht noch mehr: Das Unternehmen wird die Mondlandefähre bauen, die die nächsten Menschen – darunter die erste Frau – auf dem Mond landen soll. Das Angebot von SpaceX an die Nasa war am günstigsten und gleichzeitig das verheißungsvollste: Eigentlich will Elon Musk das Raumschiff „Starship“ bauen, um damit in Zukunft den Mars zu besiedeln. Eben dieses „Starship“ hat SpaceX für die Mondlandung vorgeschlagen – und den Zuschlag erhalten. Diese Entscheidung der Nasa-Verantwortlichen war sicher nicht ganz ohne Hintergedanken: Auch die USA möchten langfristig gesehen Menschen zum Mond bringen – nach einem „Zwischenstopp“ auf dem Mond.

Während sich Elon Musks Konkurrenten, allen voran Amazon-Gründer Jeff Bezos und sein Unternehmen Blue Origin, über die Entscheidung der Nasa lautstark beschweren, geht bei SpaceX die Arbeit weiter: In den kommenden Tagen soll der nächste Testflug eines „Starship“-Prototypen stattfinden und für den Herbst ist der nächste Flug von vier Astronaut:innen zur ISS geplant. Dann soll auch ein deutscher Astronaut dabei sein: Matthias Maurer. (Tanja Banner)

Rubriklistenbild: © Bill Ingalls

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare