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Trump vergleicht USA mit „Person, die an Krebs stirbt“

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Von: Teresa Toth

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Mit seinen beleidigenden Postings auf Truth Social sorgt Trump immer wieder für Ärger.
Mit seinen beleidigenden Postings auf Truth Social sorgt Trump immer wieder für Ärger. © Michael Conroy/dpa

Donald Trump echauffiert sich auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social über das FBI und das Justizministerium. Sie seien vergleichbar mit Krebsgeschwüren.

Frankfurt/Washington D.C. – Immer wieder gerät der ehemalige US-Präsident Donald Trump wegen seiner Postings auf der Social-Media-Plattform Truth Social in die Kritik. Jetzt wetterte er in einem Posting über die Vereinigten Staaten und verglich das Land mit einer Person, die an Krebs erkrankt ist.

„Unser Land ist innerlich krank, so ähnlich wie ein Mensch, der an Krebs stirbt“, schrieb der ehemalige Präsident am Samstag (17. Dezember). „Das korrupte FBI, das sogenannte Justizministerium und die Geheimdienste, die alle Teil der Demokratischen Partei und des Systems sind, sind der Krebs“, schreibt Trump weiter. „Diese bewaffneten Verbrecher und Tyrannen müssen beseitigt werden, oder unser einst großartiges und schönes Land wird sterben!!!“

Trump wettert: FBI und Twitter würden Einfluss auf Wahlergebnisse haben

Trump bezog sich auf Berichte, wonach das FBI Twitter über Nutzer informiert habe, die möglicherweise gegen die Nutzungsbedingungen des Social-Media-Unternehmens verstoßen. „Dies (die wilde und verrückte Beziehung des FBI zu Twitter) ist definitiv eine koordinierte Anstrengung, um die Wahlergebnisse zu verändern!“, schrieb Trump.

Wieder einmal schimpfte er über einen angeblichen Wahlbetrug, der ihn seinen Präsidentschaftsposten gekostet haben soll: „Unsere Präsidentschaftswahl 2020 war korrumpiert, manipuliert und gestohlen und dennoch hat das Unselect Committee of Political Hacks & Thugs keine Zeit damit verbracht, diesen Skandal zu untersuchen!“

Trump über USA: Gouverneurskandidatin von Arizona hält zum Ex-Präsidenten

Während Trump in seiner eigenen Partei zunehmend Ablehnung erfährt, unterstützt etwa Gouverneurskandidatin von Arizona, Kari Lake, seine kruden Unterstellungen. So hat Lake selbst Klage eingereicht, um ihre jüngste Wahlniederlage gegen ihre demokratische Herausforderin Katie Hobbs zu revidieren – angeblich seien Hunderttausende von Stimmen unrechtmäßig abgegeben worden.

Lake wird neben mehreren anderen prominenten Konservativen auf der Turning Point USA-Konferenz sprechen, die am Sonntag (18. Dezember) in Phoenix beginnt. Trump selbst wird nicht anwesend sein, dafür aber sein Sohn Donald Trump Jr. (tt)

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