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Carlotta Truman und Laurita Spinelli asl S!sters beim Vorentscheid für den ESC. 

Eurovision Song Contest

„S!sters“ vertreten Deutschland beim ESC in Tel Aviv

Die TV-Zuschauer küren das Duett mit hessischer Beteiligung zum deutschen Beitrag des Eurovision Song Contests.

Das Duo S!sters hat den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Die beiden Sängerinnen vertreten Deutschland mit dem Song „Sister“ im ESC-Finale am 18. Mai in Tel Aviv. S!sters setzten sich am Freitagtagabend in Berlin in der TV-Sendung „Unser Lied für Israel“ gegen sechs Konkurrenten durch.

Das Gewinner-Duo setzt sich aus Carlotta Truman aus Hannover und Laurita Spinelli aus Wiesbaden zusammen. Sie setzten sich gegen sechs Kontrahenten durch. 

Moderiert wurde die Show von Entertainerin Barbara Schöneberger, die seit Jahren im Einsatz für den ESC ist, und „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis. Als musikalische Gäste treten neben Singer-Songwriter Schulte die ESC-Gewinnerin von 2010, Lena Meyer-Landrut, sowie Rockmusiker Udo Lindenberg im Duett mit Popsänger Andreas Bourani auf. 

Zu den Kandidaten gehörte Indie-Popsängerin Aly Ryan („Wear Your Love“): Die 21-Jährige, die seit fünf Jahren in Los Angeles lebt, stammt aus Oberursel (Hessen) und gilt als Multi-Instrumentalistin. Aus Hamburg kommt der 20-jährige Linus Bruhn („Our City“), der schon als Kind im Musical auftrat, als Justin-Bieber-Imitator eine TV-Show gewann und später Kandidat bei „The Voice of Germany“ war.

Jüngster Kandidat war der 18 Jahre alte Gregor Hägele („Let Me Go“) aus Stuttgart. Auch er nahm an „The Voice of Germany“ teil und flog im Halbfinale gegen BB Thomaz raus - auf sie traf er nun wieder. Die 34-jährige Funk- und Soulsängerin aus Düsseldorf, die in New York geboren wurde und als Kind nach Deutschland kam, trat mit „Demons“ an. Soulstimme Makeda („The Day I Loved You The Most“) aus Bonn wollte schon zwei Mal am Vorentscheid teilnehmen, ein Mal stieg sie freiwillig aus.

Die 30-jährige Elisabeth Brüchner („Suprise“) sieht sich eher als Songwriterin, weniger als Sängerin - die Aufmerksamkeit auf der Bühne sei ihr manchmal eher unangenehm, sagt sie. (afp/dpa/nle)

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