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„Corona-Lügen stoppen“ steht auf dem Schild eines Teilnehmers einer Demonstration der Initiative „Querdenken“.
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Innenminister Seehofer spricht eine Warnung zur Radikalisierung der Querdenker-Bewegung in Deutschland aus. (Symbolbild)

„Immer radikaler und brutaler“

Seehofer warnt vor einer Radikalisierung der „Querdenker“-Bewegung

Nach dem Mord an einem jungen Tankstellen-Angestellten in Idar-Oberstein warnt Bundesinnenminister Seehofer vor einer Radikalisierung der „Querdenker“-Bewegung.

Idar-Oberstein – Seit dem schrecklichen Vorfall in Rheinland-Pfalz erheben sich zunehmend Stimmen, die vor einer Radikalisierung der „Querdenker“-Bewegung warnen. Vor etwa einer Woche wurde an einer Tankstelle in Idar-Oberstein ein 20-jähriger Tankstellen-Angestellter von einem Querdenker erschossen, nachdem er den 49-Jährigen dazu aufgefordert hatte, seine Maske zu tragen. Dem zuständigen Oberstaatsanwalt zufolge gab der mutmaßliche Täter als Motiv an, dass ihn die Situation rund um die Pandemie stark belaste. Nun sprach Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eine Warnung zu der Radikalisierung von Querdenkern in Deutschland aus.
24hamburg.de* verrät, wie sich Seehofer zu der Querdenker-Bewegung äußerte.

Auf sozialen Netzwerken wie dem Instant-Messaging-Dienst „Telegram“ wird der mutmaßliche Mord bereits begeistert kommentiert. In einem Kanal mit mehr als 16.000 Followern schrieb ein Nutzer: „Jetzt geht es los !!!“. Außerdem wurde die Verschwörungstheorie verbreitet, dass die Bundesregierung hinter dem Angriff stecke, um die Stimmung gegen Kritiker von Corona-Maßnahmen aufzuheizen. Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang warnte eine Woche vor der Tat bereits vor gestiegener Radikalität in der Querdenker-Szene. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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