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Gewogen und vermessen geht’s zurück in die Themse.

Großbritannien

Schwäne auf der Themse: Nichts für den Teller

Queen Elizabeth lässt Schwäne auf der Themse zählen.

Die Schwanenzähler sind wieder fünf Tage lang auf der Themse in Großbritannien unterwegs. Seit Montag werden auf einem Abschnitt des Flusses von Ruderbooten aus die Vögel gesucht und geschaut, wie es ihnen geht. Das Spektakel hat in nahe London begonnen und endet am Freitag in Abingdon bei Oxford.

„Swan Upping“ ist eine britische Tradition, die jedes Jahr im Juli stattfindet und etwa bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Damals hielten Angestellte des Königspalastes nach herrenlosen Schwänen Ausschau, die einen wichtigen Bestandteil des royalen Speiseplans ausmachten.

Heute dient die Zählung rein wissenschaftlichen Zwecken; die Vögel werden geschützt. Den Schwänen droht eine Reihe von Gefahren zum Beispiel durch Füchse und Angelschnüre, in denen sie sich verfangen. Vor allem Angriffe durch Hunde und den Amerikanischen Nerz hätten deutlich zugenommen, berichtete der königliche Schwanenmarkierer David Barber.

Tierisch geht es auch im St. James‘s Park mitten in London zu. Die Grünanlage am Buckingham-Palast ist um drei Pelikane reicher: Die Tiere namens Sun, Moon und Star (Sonne, Mond und Stern) sind ein Geschenk des Prager Zoos und kamen schon Ende Mai an. Damit sie sich ungestört eingewöhnen, wurden sie bislang von Besuchern abgeschirmt. (dpa)

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