Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hunderte Oliv-Bastardschildkröten sind an den Stränden im Distrikt Nellore indischen Bundesstaat Andhra Pradesh tot an den Strand gespült worden.
+
Hunderte Oliv-Bastardschildkröten sind an den Stränden im Distrikt Nellore indischen Bundesstaat Andhra Pradesh tot an den Strand gespült worden.

Indien

900 Schildkröten tot angeschwemmt

Im Süden Indiens sind rund 900 Meeresschildkröten tot an den Strand gespült worden. Die etwa 70 Zentimeter langen Tiere sind ertrunken, wahrscheinlich weil sie stundenlang in Schleppnetzen von Fischern gefangen gewesen waren.

Im Süden Indiens sind rund 900 Meeresschildkröten tot an den Strand gespült worden. Die etwa 70 Zentimeter langen Tiere sind ertrunken, wahrscheinlich weil sie stundenlang in Schleppnetzen von Fischern gefangen gewesen waren.

Hunderte Oliv-Bastardschildkröten sind im Süden Indiens tot an den Strand gespült worden. Die etwa 70 Zentimeter langen Tiere seien ertrunken, wahrscheinlich weil sie stundenlang in Schleppnetzen von Fischern gefangen gewesen seien, sagte Supraja Dharini, Vorsitzende der Umweltschutzorganisation Tree Foundation, am Donnerstag. Bereits in der Nacht zum Samstag seien 800 Meeresschildkröten an der Küste angeschwemmt worden, weitere 100 am Tag danach.

Fischer für Verenden der Tiere verantwortlich

Laut Dharini graben rund 350 Weibchen ihr Nest an den Stränden von Andhra Pradesh. Unter den toten Tieren seien wahrscheinlich auch viele der rund 20.000 Schildkröten, die jedes Jahr weiter nördlich in Orissa ihre Eier ablegen. In den vergangenen Jahren fanden Umweltschützer bei ihren täglichen Kontrollen nach eigenen Angaben während der Brutzeit jeweils nur rund zehn bis zwölf tote Tiere an den Stränden im Süden Indiens.

Dharini ist deswegen sicher, dass die Fischer für das Verenden der Tiere verantwortlich sind. Ihre Organisation habe Informationen aus der örtlichen Bevölkerung, dass kurz vor dem Massensterben 45 bis 50 Schleppfischer bis auf drei oder vier Kilometer ans Ufer herangefahren seien. Laut Gesetz müssten sie einen Abstand von mindestens acht Kilometern einhalten.

Die toten Tiere hätten klare Anzeichen von Ertrinken gezeigt wie etwa hervortretende Augen und geschwollene Nacken sowie interne Blutungen durch die Netze an der Unterseite der Körper. Diese Bastardschildkröten müssten mindestens alle 45 Minuten an die Oberfläche, um Luft zu holen. Der WWF gibt an, Schätzungen zufolge lebten derzeit weltweit rund 800.000 Weibchen der Schildkrötenart.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare