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Die irische Marine fängt die "Makayabella" ab.
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Die irische Marine fängt die "Makayabella" ab.

Drogenschmuggel Irland

Schiff mit einer Tonne Kokain abgefangen

Drei Briten schippern über den Atlantik Richtung England - mit Kokain im Wert von mehr als 100 Millionen Euro an Bord. In einer stockdunklen Nacht kann die irische Marine die Schmuggler samt Ware festsetzen.

Eine Tonne Kokain im geschätzten Wert von 125 Millionen Euro hat die irische Marine an Bord einer Jacht entdeckt. Drei Männer im Alter von 70, 35 und 28 Jahren hatten die «Makayabella» mit der teuren Fracht quer über den Atlantik gesteuert, wie die irische Polizei am Donnerstag bekanntgab. Sie wurden in einem Einsatz in der Nacht zum Dienstag rund 200 Seemeilen (370 Kilometer) vor der Südküste Irlands festgenommen.

Die drei waren in Venezuela in See gestochen. Sie stammen aus der nordenglischen Region West Yorkshire. Dort wurden im Zusammenhang mit dem Drogenfund zwei weitere Männer im Alter von 45 und 47 Jahren festgenommen, nach einem sechsten Verdächtigen sucht die Polizei. Die Drogen sollten wohl nach Nordengland gebracht werden. Wie viel sie genau wert sind steht erst fest, wenn die Polizei den Reinheitsgrad des Kokains geprüft hat.

Kokainpäckchen als Stühle

«Es war eine besonders dunkle Nacht», berichtete Marine-Kapitän David Barry in der irischen Hafenstadt Cork. Die Männer auf dem Schiff hätten lange nicht geahnt, dass sie entdeckt worden waren. Sie waren nach der wochenlangen Reise bei verhältnismäßig guter Gesundheit. Wegen des großen Umfangs der Ladung mussten sie auf den Kokainpäckchen sitzen. Sie waren unbewaffnet und leisteten keinen Widerstand.

John O'Mahony von der irischen Polizei sagte, der Einsatz sei ein schwerer Schlag für die Drogenkartelle in Großbritannien, in Südamerika und auf dem europäischen Kontinent. Auf dem Meer südwestlich von Irland werden immer wieder Schmuggler gefasst, die Drogen aus Südamerika oder Afrika nach Europa bringen wollen. Im Jahr 2007 hatten die Einsatzkräfte eine Rekordmenge Kokain im Wert von 440 Millionen Euro beschlagnahmt. (dpa)

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