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Sachs-Sohn: Sein Tod ist ein großer Schock

Nach dem Selbstmord von Gunter Sachs aus Angst vor Alzheimer sind seine Angehörigen tief getroffen.

Berlin. Nach dem Selbstmord von Gunter Sachs aus Angst vor Alzheimer sind seine Angehörigen tief getroffen.

«Sein Tod ist für die Familie ein großer Schock. Gleichzeitig sind wir sehr dankbar, dass mein Vater ein so großartiges Leben führen konnte», sagte Sachs' Sohn Christian Gunnar (39) dem Schweizer Boulevardblatt «Blick» vom Dienstag. «Wir hoffen, dass er jetzt an einem Ort ist, wo er seine Angst vor der Vergesslichkeit überwinden kann.»

Der 78 Jahre alte Unternehmer und Künstler Sachs nahm sich laut Abschiedsbrief das Leben wegen der «ausweglosen Krankheit A.». Sachs soll an diesem Freitag im engsten Familienkreis in Schweizer Promi-Ort Gstaad bestattet werden. Auch Prominente äußerten sich nun nach dem Tod des Lebemanns. In der «Bild»-Zeitung vom Dienstag sagt Udo Jürgens (76): «Das muss man respektieren. Da gehört viel Mut dazu und das passt zu ihm. Er war ein sehr stolzer Mann und wollte nicht seine Würde verlieren.»

Formel-1-Legende und Unternehmer Niki Lauda (62) sagte der Zeitung: «Wir können nicht in andere Menschen hineinschauen, was sie fühlen, denken. Wir haben Gunters Entscheidung zu akzeptieren und zu respektieren.» Der Star-Koch Eckart Witzigmann (69) sagte: «Ich finde es schade, dass er diesen Weg gewählt hat. Aber trotz allem passt dieser Abgang zu seinem stets so konsequenten Lebensstil.»

In dem von der Familie veröffentlichten Abschiedsbrief schrieb Sachs, er habe erkannt, an der «ausweglosen Krankheit A.» zu leiden: «Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten.» (dpa)

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