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Die Polizei interessiert sich nach den tödlischen Schüssen am Flimset von „Rust“ für das Handy von Alec Baldwin. (Archivbild)
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Die Polizei interessiert sich nach den tödlischen Schüssen am Flimset von „Rust“ für das Handy von Alec Baldwin. (Archivbild)

Ermittlungen in den USA

„Rust“-Tragödie: Ermittlungen gegen Alec Baldwin - Polizei fordert Handy des Hollywood-Stars

  • VonLucas Maier
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Beim Dreh des Films „Rust“ kommt es im Oktober zu tödlichen Schüssen. Jetzt will die Polizei das Handy von Alec Baldwin durchsuchen.

Santa Fe – Tod am Filmset: Nach dem scharfen Schuss am Set des Western „Rust“ gehen die Ermittlungen weiter. Die Polizei will jetzt das Mobiltelefon von Hollywood-Star Alec Baldwin untersuchen, wie das Branchenblatt Deadline berichtet.

Baldwin hatte bei Dreharbeiten am 12. Oktober die Waffe, aus welcher der tödliche Schuss fiel, in der Hand. Damals wurde die Kamerafrau Halyna Hutchins (42) von der Kugel getötet und der Regisseur Joel Souza (48) an der Schulter verletzt.

Polizei ermittelt nach Tod an Film-Set: Gericht stellt Durchsuchungsbefehl aus

Jetzt möchte die Polizei das Handy von Alec Baldwin beschlagnahmen. Das geht aus einem veröffentlichten Durchsuchungsbefehl hervor. Dieser wurde von einem Gericht aus dem Bundesstaat New Mexico ausgestellt. Demnach sucht die Polizei auf dem iPhone nach:

  • Textnachrichten
  • E-Mails
  • Social-Media Accounts
  • Fotos
  • Browseraktivitäten
  • Weitere Informationen
  • Quelle: The Guardian/DPA

„Wir sind zuversichtlich, dass die Beweise zeigen werden, dass Herr Baldwin weder zivilrechtlich noch strafrechtlich für den Vorfall vom 21. Oktober verantwortlich ist, und er kooperiert weiterhin mit den Behörden“, ordnete der Anwalt Baldwins das Vorgehen der Behörden ein. Die Polizei versucht weiterhin Hinweise darauf zu finden, wie scharfe Munition an das Filmset kommen konnte. In dem Dokument zu der Beschlagnahmung heißt es: „Im Zuge von (Polizei-)Interviews wurden mehrere E-Mails und SMS zur Filmproduktion Rust gesendet und empfangen.“

Baldwin äußert sich öffentlich: Das Schlimmste, was ihm je passiert ist

In einem Interview mit dem US-Sender ABC hatte sich Baldwin erstmals ausführlicher zu dem Vorfall geäußert. Er glaubte, dass die Waffe mit Filmmunition geladen sei, sagte er in dem Interview. Während der TV-Ausstrahlung brach er in Tränen aus. Das Interview wurde Anfang Dezember ausgestrahlt. In diesem gab Baldwin auch an, niemals den Abzug betätigt zu haben. „Ich würde nie auf eine Person zielen und den Abzug betätigen“, so Baldwin gegenüber ABC.

Er könne es immer noch nicht glauben, dass das passiert sei. Bei dem tödlichen Schuss am Filmset handle es sich um mit Abstand das Schlimmste, was dem Schauspieler und Regisseur jemals passiert ist. Ob die Durchsuchung des iPhones von Baldwin zu neuen Erkenntnissen führt, bleibt abzuwarten. (Lucas Maier)

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