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Rudy Giuliani
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Rudy Giuliani Ende Juni 2021 in New York.

Ex-Anwalt von Donald Trump

Rudy Giuliani vor teuren Gerichtsprozessen: Spendenkampagne stockt gewaltig

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Gegen Rudy Giuliani laufen mehrere Ermittlungen, die zu teuren Prozessen führen könnten: Was dem 77-Jährigen vorgeworfen wird.

Washington D.C./New York – Düstere Zeiten für Rudy Giuliani: Dem ehemaligen Anwalt von Donald Trump stehen mehrere straf- und zivilrechtliche Prozesse bevor. Erst kürzlich wurde zudem bekannt, dass Giuliani seine Anwaltslizenz verloren hat. Dem 77-Jährigen werden mehrere Taten zur Last gelegt. Einerseits wird seine Rolle in Trumps Ukraine-Affäre rechtlich geprüft.

Andererseits wird gegen ihn ermittelt, da er den Verschwörungstheorien über Wahlmaschinenhersteller „Dominion“ bezüglich der US-Wahl 2020 verbreitet hatte. Dem Unternehmen drohte Giuliani bereits im Januar mit einer Gegenklage.

Rudy Giuliani: Ex-Anwalt von Donald Trump im Visier der Ermittlungsbehörden

Hinzu kommen offenbar Ermittlungen des Justizministeriums gegen den ehemaligen Trump-Anwalt, wonach der 77-Jährige Lobbyarbeit für die Türkei in der Ukraine betrieben haben könnte. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Im Zuge der anstehenden Prozesse Giulianis wurde vor mehreren Wochen ein Spendenkonto ins Leben gerufen: der „Rudy Giuliani Legal Defense Fund“. Die Seite des Spendenaufrufs ist nun wohl offine. Das geht aus einem Bericht des Nachrichtenportals The Daily Beast hervor. Demnach sollen die von Bernie Kerik, einem Mitarbeiter von Giuliani, initiierten Bemühungen bisher 9798 US-Dollar eingebracht haben – eine, angesichts der immensen Verfahrenskosten, verschwindend geringe Summe.

Robert Costello, Giualianis Anwalt, betonte laut dem Bericht, dass er „kein Wissen“ in dieser Angelegenheit habe. Weder Giuliani noch Kerik haben sich bislang noch nicht dazu geäußert.

Die von Kerik ins Leben gerufene Website Rrudygiulianifreedomfund.com knüpfte weitergehend an die Verbreitung von Verschwörungsmythen durch den 77-Jährigen an. Darauf hieß es unter anderem, dass „der Deep State auf der Mission“ sei, „jeden einzelnen der engsten Verbündeten von Präsident Donald J. Trump zu besiegen“. Zudem werde „Rudys Schicksal entscheiden“, „ob Amerika immer noch eine Republik ist“. (tu)

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