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Britisches Königshaus

Prinz Harry legt nach Doku über psychische Gesundheit nach – Britisches Königshaus ist „not amused“

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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Seine Jugend im britischen Königshaus soll in traumatisiert haben. Dies behauptet Prinz Harry und legt nach einer erfolgreichen Dokumentation für Apple noch mal nach.

Los Angeles – Das Drama um die britischen Royals und deren „abtrünniges“ Mitglied Prinz Harry nimmt kein Ende. Nachdem die Dokumentation „The me you can‘t see“ mit US-Talkshowlegende Oprah Winfrey eingeschlagen war wie eine Bombe und die Zahlen des Spreamingdienstes Apple TV+ in neue Höhen getrieben hatte, wollen Prinz Harry und Winfrey nun nachlegen: In „The me you can‘t see: a path forward“ soll es diesmal im Stil eines „Townhall Meetings“ erneut um psychische Probleme und Gesundheit gehen. Dies berichtet The Daily Beast. Im britischen Königshaus ist man darüber genauso wie über die Enthüllungen in der Vorgängerserie „not amused“.

In der Vorgängerserie hatte Harry bereits tiefe Einblicke in seine Jugend und die raue Erziehung im britischen Königshaus gegeben. Insbesondere sein Vater, Thronfolger Prinz Charles, war dabei alles andere als gut weggekommen. Dieser soll Harry und seinem Bruder Prinz William mehrfach gesagt haben, dass diese leiden müssten, weil auch er in seiner Jugend leiden musste. Offenbar war Charles selbst durch seine harte Erziehung durch Königin Elisabeth und den mittlerweile verstorbenen Prinz Philipp geschädigt gewesen, vermutete Harry. Harry hatte seine Erziehung auch als Mischung von Truman-Show und Zoo beschrieben.

Prinz Harry: Kinder sollten nicht leiden müssen – Royals entsetzt

Harry hatte dies laut Daily Beast in der Dokumentation scharf kritisiert. „Das ergibt einfach keinen Sinn. Nur weil du leiden musstest, bedeutet dies nicht, dass deine Kinder leiden müssen“, so Harry. Genau das Gegenteil müsse der Fall sein: „Wenn man gelitten hat, müsste man dann nicht alles dafür tun, dass die eigenen Kinder diese Erfahrungen nicht haben?“

Im englischen Königshaus hatte die Dokumentation Entsetzen ausgelöst. Als die Queen Harry die Erlaubnis gegeben hatte, eine Serie über psychische Gesundheit zu machen, sei erwartet worden, dass sie sich mit Veteranen beschäftigen würden, nicht mit Harrys Kindheitstraumatas, berichtet die britische Daily Mail. Dabei ginge es um eine Frage des Vertrauens. Weshalb Harry, der mittlerweile sämtliche Ämter des britischen Königshauses abgegeben hat, eine Erlaubnis brauchte, um darüber zu sprechen, wird jedoch nicht gesagt.

Prinz Harry hat schwere Vorwürfe zu seiner Kindheit im britischen Königshaus geäußert.

Royals über Prinz Harrys Traumata: Nichts für die Öffentlichkeit

Zwar würden alle im Umfeld des Königshauses nur Verständnis für Harrys Traumata und „hartes Leben“ haben, man sei jedoch alles andere als begeistert, dass dies im Rahmen einer TV-Show in der Öffentlichkeit ausgetragen werde, so der Daily Beast. Harrys Beschreibung seiner Erziehung würde außerdem ein sehr negatives Bild zeichnen, viele hätten dazu eine andere Meinung. Es ist ein weiterer Keil zwischen die Royals und dem „rebellischen“ Harry, der mit seiner Frau Meghan und Sohn Archie mittlerweile in den USA lebt und seit dem Interview des Paares mit Oprah im März im Streit mit den Royals ist. Eine Versöhnung ist wohl noch lange entfernt. (als)

Rubriklistenbild: © dpa/apple

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