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Papst Franziskus ist am Sonntag in Rom fast eine halbe Stunde in einem Aufzug festgesteckt. Er kam zu spät zum traditionellen Angelus-Gebet.

Feuerwehr befreit ihn

Zu spät zum Gebet: Papst bleibt in Aufzug stecken

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Papst Franziskus ist am Sonntag in Rom fast eine halbe Stunde in einem Aufzug festgesteckt. Die Feuerwehr befreite ihn aus seiner misslichen Lage.

Rom - Die Gläubigen sollen schon nervös auf die Uhr geschaut haben. Denn normalerweise ist Papst Franziskus (82) äußerst pünktlich. Am Sonntag (01.09.2019) aber kam er deutlich zu spät zum traditionellen Angelus-Gebet. Das berichtet Vatican News.

„Ich muss mich für die Verspätung entschuldigen, aber ich bin 25 Minuten im Aufzug stecken geblieben“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche schließlich vor den Gläubigen am Petersplatz. Die eigene Feuerwehr des Vatikan habe Papst Franziskus dann befreit. Der Grund für die Panne des Aufzugs sei ein Spannungsabfall gewesen.

Papst bleibt in Rom in Aufzug stecken

Nicht wie gewohnt mit dem Mittagsläuten trat der Papst deshalb ans Fenster der päpstlichen Wohnung im Apostolischen Palast. Franziskus habe sich aber laut Vatican News „mit einem breiten Lächeln“ für die Wartezeit entschuldigt - und sich bei den Feuerwehrleuten bedankt.

Die eigene Vatikan-Feuerwehr besteht schon seit fast 200 Jahren. Damals war sie laut Vatican News noch eine „straff militärisch organisierte Einsatztruppe“ und trug „elegante Uniformen“. Die 30 Feuerwehrleute seien „handverlesen“.

Zuletzt hatte Papst Franziskus mit deutlichen Worten die Prostitution verurteilt. Zwangsprostituierte bezeichnete er als „gekreuzigte Frauen“. Im Kampf gegen sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche erließ Papst Franziskus eine Meldepflicht für Geistliche.

kke/dpa

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