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Klimaaktivistin Greta Thunberg hat neben ihren zahlreichen Anhängern auch Feinde.

Geschmacklose Drohung

Unbekannte hängen in Rom Greta-Thunberg-Puppe von Brücke

Rom: Wegen der Drohungen gegen Greta Thunberg leitet die Staatsanwaltschaft in Italiens Hauptstadt Ermittlungen ein. Das berichten italienische Medien.

Unbekannte haben in Rom eine der schwedischen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg ähnelnde Puppe an einer Brücke aufgehängt.

In den sozialen Medien kursierten Fotos von der am Geländer einer Brücke aufgehängten Puppe mit der Aufschrift „Greta is your God“ („Greta ist euer Gott“). Wie die 16-jährige Klimaschutzaktivisten auch trug die Puppe zwei geflochtene Zöpfe.

Rom: Politiker entsetzt wegen Drohungen gegen Greta Thunberg

Politikvertreter reagierten entsetzt auf die gegen Thunberg gerichtete Drohung. Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi forderte die Bewohner zur „Solidarität“ mit Thunbergs Familie auf. Der Chef der italienischen Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, verurteilte die „makabere Gewalt“ der Autoren der Aktion. Diese seien unfähig, „Ideen, mit denen sie nicht übereinstimmen, zu respektieren“.

Thunberg ist das Gesicht der weltweiten Jugendbewegung „Fridays for Future“, die sich für mehr Klimaschutz einsetzt. Zum Abschluss der von der jungen Schwedin initiierten Klimaschutz-Woche gingen Ende September eine halbe Million Italiener auf die Straße.

Anfeindungen gegen Greta Thunberg häufen sich

Auch an anderen Orten häuften sich zuletzt Anfeindungen gegen Greta Thunberg. Zuletzt platzte ZDF-Moderatorin Dunja Hayali deswegen der Kragen. Auch Dieter Nuhrs Witze über die 16-Jährige fanden längst nicht alle witzig.

afp/tom

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