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«Rio» beherrscht die US-Kinocharts

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Er krächzt schon die zweite Woche durch die Kinos Nordamerikas, lässt aber den Neueinsteigern keine Chance: Der 3D-Trickfilm ...

New York. Er krächzt schon die zweite Woche durch die Kinos Nordamerikas, lässt aber den Neueinsteigern keine Chance: Der 3D-Trickfilm «Rio» mit dem frechen Papagei Blu hat die Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada verteidigt.

Der Film spielte nach Angaben des «Hollywood Reporters» am Wochenende 26,8 Millionen Dollar (18,5 Millionen Euro) ein. Knapp dahinter auf dem zweiten Platz: die Komödie «Madea's Big Happy Family» mit 25,8 Millionen Dollar. Reese Witherspoon und Christoph Waltz mussten sich mit 17,5 Millionen Dollar für ihr Drama «Wasser für Elefanten» mit Platz 3 begnügen.

«Rio» hatte am vergangenen Wochenende den Ostertrickfilm «Hop» verdrängt, der zuvor zwei Wochen an der Spitze war und jetzt auf Platz vier liegt. Die Synchronstimmen - im Original Jesse Eisenberg und Anne Hathaway, in der deutschen Version ist Roberto Blanco dabei - trugen dazu sicher ihren Teil bei. Ob «Madea's Big Happy Family» in Deutschland ein Renner wird, ist fraglich. Denn der Film dreht sich ganz um Tyler Perry. Der Komiker ist in den USA ein Star, in Europa aber kaum bekannt.

«Wasser für Elefanten» ist ein Frauenfilm. Mehr als 70 Prozent der Zuschauer des Zirkusdramas aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise sind Frauen. Der Film basiert auf dem Buch der Kanadierin Sara Gruen und die Einnahmen liegen etwa in den Erwartungen. Nach «Hop» mit gut 12 Millionen folgt «Scream 4» mit Courteney Cox, Neve Campbell und David Arquette. Nur noch 7,2 Millionen Dollar am zweiten Wochenende, Platz fünf und eine Enttäuschung. Der Gruselfilm läuft am 5. Mai in den deutschen Kinos an. (dpa)

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