Ausstellung

Trierer Goldschatz ab Frühsommer 2020 wieder zu sehen

Der Goldschatz im Rheinischen Landesmuseum Trier wird nach einem Diebstahlversuch vor rund sechs Wochen erst im Frühsommer 2020 wieder zu sehen sein. Zuvor werde das Münzkabinett sicherheitstechnisch richtig aufgerüstet, sagte Museumsdirektor Marcus Reuter der Deutschen Presse-Agentur in Trier. Geplant seien unter anderem eine neue Sicherheitstür komplett aus Stahl und eine neue, „noch sicherere“ Panzervitrine, in der dann der Schatz mit seinen gut 2600 Münzen aus purem Gold seinen Platz finden werde.

Unbekannte waren am 8. Oktober über ein Fenster in das Museum eingebrochen. Trotz brachialer Gewalt gelang es ihnen aber nicht, im Münzkabinett den Glaskubus über dem Schatz zu öffnen. Der rund 18,5 Kilo schwere Goldschatz sei derzeit an einem sicheren, geheimen Ort untergebracht, sagte Reuter. Der weltweit größte Goldschatz der römischen Kaiserzeit sei das absolute Aushängeschild des Museums. Sein archäologischer Wert ist nach Angaben der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz unschätzbar. (dpa)

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