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Freiwillige Rentenbeiträge: Einzahlung noch bis Ende März möglich – Vorteile im Überblick

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Von: Helena Gries

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Freiwillige Rentenbeiträge haben verschiedene Vorteile und lohnen sich für zahlreiche Menschen.(Symbolbild)
Freiwillige Rentenbeiträge haben verschiedene Vorteile und lohnen sich für zahlreiche Menschen.(Symbolbild) © Hans-Jürgen Wiedl/dpa

Wer seine spätere Rente erhöhen will, sollte das Vorhaben bald umsetzen. Denn bis 31. März 2022 sind Extra-Zahlungen als freiwillige Rentenbeiträge möglich.

Frankfurt – Freiwillige Rentenbeiträge haben verschiedene Vorteile und lohnen sich für zahlreiche Menschen. Wer früher in den Ruhestand gehen will, muss mit einer kleineren Rente rechnen – es sei denn, es wird vorher mit freiwilligen Einzahlungen in die Rentenversicherung eingezahlt. Auch Selbstständige können durch freiwillige Beiträge einen Anspruch auf gesetzliche Rente im Alter erwerben. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich die Sorge um die Rente in verschiedenen Alters- und Bevölkerungsgruppen stark unterscheidet.

Noch bis Ende März 2022 können freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung für das Jahr 2021 rückwirkend nachgezahlt werden, um die Altersvorsorge aufzubessern. Das teilt die Deutsche Rentenversicherung mit. Mit freiwilligen Beiträgen an die Rentenkasse können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre spätere Rente erhöhen. Aktuell lohne sich dieser Schritt Experten zufolge besonders.

Freiwilliger RentenbeitragAuswirkung auf die Rentenhöhe
Mindestbeitrag von 83,70 Euromonatliche Rentensteigerung von rund 4 Euro
Höchstbeitrag von 1311,30 Euromonatliche Rentensteigerung von rund 70 Euro
Quelle: Deutsche Rentenversicherung

Rente: Gerade ist die Extra-Rente günstiger

Bei einer nachträglichen Renten-Zahlung für das Jahr 2021 kann die monatliche Beitragshöhe beliebig zwischen dem Mindestbeitrag von 83,70 Euro und dem Höchstbeitrag von 1320,60 Euro gewählt werden. Im Jahr 2022 lohne sich das, denn die Extra-Rente ist derzeit Experten zufolge etwas günstiger. Grund hierfür sei das sogenannte Durchschnittsentgelt, welches in den letzten Jahren gestiegen ist – im Jahr 2022 aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nicht.

Video: Lohnt sich das freiwillige Nachzahlen von Rentenbeiträgen?

Aktuell gelten laut der Deutschen Rentenversicherung 41.541 Euro als jährliches Durchschnittsentgelt. Anhand dieses Durchschnitts werden die sogenannten Rentenpunkte bemessen. Wer also genau 41.541 Euro im Jahr verdient, erhält am Ende des Jahres 1,0 Rentenpunkte.

Rente in Deutschland: Durchschnittsentgelt durch Corona gesunken

Für einen zusätzlichen Rentenpunkt müssen Interessierte 2022 Expert:innen zufolge 7.235,59 Euro an die Rentenkasse zahlen. Im vergangenen Jahr waren es noch 7.726,63 Euro. Einzahlende erhalten damit im Alter aktuell rund 34 Euro mehr Rente im Monat. Durch das gesunkene Durchschnittsentgelt kostet ein Rentenpunkt im Jahr 2022 demnach fast 500 Euro weniger.

Die Berechnung der Rente ist für viele ein Rätsel. Doch mit einer einfachen Formel lässt sich berechnen, wie viel Geld man später erhält. (Helena Gries)

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