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Corona-Variante

Reisebeschränkungen wegen Omikron: Was jetzt für den Urlaub gilt

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
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Die neue Corona-Variante Omikron verbreitet sich rasend schnell. Immer mehr Länder erlassen daher Reisebeschränkungen. Doch was gilt jetzt wo?

Frankfurt - Die vierte Corona-Welle hat Deutschland voll erwischt, jetzt droht auch noch die neue Variante Omikron von allen Seiten. Immer mehr Länder vermelden Fälle mit B.1.1.529, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Variante als „besorgniserregend“ eingestuft. Am Montagmorgen wurde zudem bekannt, dass die WHO das globale Risiko durch Omikron als „sehr hoch“ einschätzt.

Wenig verwunderlich also, dass nun einige Länder Reisebeschränkungen erlassen haben. Manche Staaten verbieten Ausländern derzeit sogar gänzlich, ins Land zu kommen.

Um die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus einzudämmen, schließt Israel seine Grenzen für Ausländer.

Reisebeschränkungen in Deutschland: Das gilt wegen Omikron

Omikron hat unlängst auch Deutschland erreicht. Sowohl bei drei Reisenden in München als auch bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika in Hessen wurde die Variante nachgewiesen. Seit dem 28. November hat die deutsche Bundesregierung daher folgende Länder zu Virusvariantengebieten erklärt:

  • Südafrika
  • Namibia
  • Simbabwe
  • Botsuana
  • Lesotho
  • Malawi
  • Mosambik
  • Eswatini 

Was aber bedeutet diese Einstufung genau? Fluggesellschaften dürfen aus besagten Ländern nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen nach Deutschland befördern. Hinzu kommt eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht nach Ankunft - egal, ob geimpft oder ungeimpft.

Weitere Reisebeschränkungen durch Omikron: Israel macht dicht

Großbritannien hatte schon vor Deutschland Reisebeschränkungen erlassen. Am 25. November hatten die Briten als erstes Land verkündet, dass es Flüge aus Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Lesotho und Eswatini aussetzt. Weitere Länder - so auch Deutschland - zogen in den Folgetagen nach.

So haben folgende Länder Einreisebeschränkungen für Reisende aus zahlreichen afrikanischen Staaten (u.a. Südafrika) erlassen:

  • Frankreich
  • Österreich
  • Italien
  • Niederlande
  • Dänemark
  • Schweiz
  • Griechenland
  • Russland
  • Türkei
  • Finnland
  • Malta
  • Kolumbien
  • Indonesien
  • Thailand
  • Bahrain
  • Sri Lanka
  • Brasilien
  • Pakistan
  • Ägypten
  • Singapur
  • Malaysia
  • Dubai
  • Jordanien
  • Angola
  • Oman
  • Saudi-Arabien

Auch die USA, Kanada, Südkorea und Australien haben Einreiseverbote für acht Länder - auch Südafrika - erlassen. Israel hat die Grenzen sogar komplett dicht gemacht. Seit dem 28. November dürfen keine Ausländer mehr ins Land. Ähnliches haben auch Japan und Marokko beschlossen.

Die Philippinen hingegen haben Reiseverbote für Personen aus der Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn, der Niederlande, Belgien und Italien bis zum 15. Dezember beschlossen.

Reiseverbote gegen Südafrika sorgen für Kritik

Die erlassenen Reisebeschränkungen aufgrund von Omikron dienen der Eindämmung ihrer Ausbreitung. Allerdings sorgen die drastischen Maßnahmen an vielen Stellen auch für Kritik. Einige Experten sehen eine „Bestrafung“ Südafrikas in Form der Reiseverbote. Diese könnten dafür sorgen, dass Länder künftig neue Varianten geheim halten könnten.

Ayoade Alakija etwa, Leiterin der Impfstoff-Initiative der Afrikanischen Union, kritisierte bei der BBC: „Was jetzt passiert, hätte vermieden werden können. Das folgt daraus, dass die Welt bei der gerechten, dringenden und raschen Impfstoffverteilung versagt hat. Es folgt daraus, dass Industrieländer Impfdosen gehortet haben. Das ist inakzeptabel. Reisebeschränkungen basieren auf politischen Entscheidungen, nicht auf wissenschaftlichen, sie sind falsch.“ nc

Rubriklistenbild: © Ariel Schalit/dpa

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