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Natürlich ist auch Harald Glööckler (Mitte) in Berlin vertreten.

Modewoche in Berlin

Vom Rande des Laufstegs

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Was oben läuft und unten geredet wird ? die FR berichtet von der Fashion Week in Berlin.

Eins steht fest: Für Tageszeitungen ist der Kalender nur bedingt gemacht. Die ersten Schauen am gestrigen Montag jedenfalls gingen erst nach Redaktionsschluss über die Bühne.

Sei’s drum – starten wir eben mit Nina Knaudt in diese Modewoche. Ohnehin stehen Knaudt und Kollegin Rianna Kounou exemplarisch für die deutsche Szene: Großes Engagement und noch mehr Talent, ihre Kollektionen und Unikate kommen an. Vor allem im Ausland: Während sich deutsche Geschäfte nur zaghaft an die exaltierten Designs herantrauen, hängen Kleider und Kimonos von Rianna + Nina längst in den besten Stores der Welt, von Miami bis Athen, von Monaco bis Taipeh.

Klar, dass viele geniale Berliner lieber woanders zeigen, Vladimir Karaleev und Starstyling auf asiatischen Messen, die Labels GmbH und Ottolinger in Paris. Modemachen in Berlin? Gut und gerne, günstige Mieten, spannende Stadt. Modezeigen in Berlin? Macht längst nicht jedes deutsche Label mehr.

In den zwölf Jahren ihres Bestehens ist die Fashion Week kräftig geschrumpft. 50 Schauen an fünf Tagen, der ganz große Auftritt von Hugo Boss – das war einmal. Aber die Reduktion hat auch gut getan: Viel Schnickschnack und Drumherum ist weggefallen, Formate wie „Der Berliner Salon“ oder das Austauschprogramm „Idep“ von Mercedes-Benz zeigen sich konzentriert und konstruktiv. Und beeindruckende Zahlen weisen ja ohnehin jede Saison die großen Messen vor, zum Platzhirsch Premium kommen durchschnittlich 60.000 Fachbesucher, um 18.000 Kollektionen zu sichten.

Stoff gibt’s also genug. Was in Berlin gut ankommt und schlecht läuft – in den nächsten Tagen lesen Sie es hier.

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