Köln

RTL räumt Sendezentrum

Eine Weltkriegsbombe am Kölner Rheinufer ist entschärft.

Die am Kölner Rheinufer gefundene Weltkriegsbombe ist entschärft. „Um 11.53 Uhr meldeten die Sprengstoffexperten dem Ordnungsamt Entwarnung. Von der Weltkriegsbombe mit einem Aufschlagzünder geht keine Gefahr mehr aus“, teilte die Stadt am Dienstagmittag mit. Der Blindgänger wurde verladen und soll nun in einem spezialisierten Fachbetrieb zerlegt und entsorgt werden.

Alle Sperrungen wurden nach der erfolgreichen Entschärfung aufgehoben, die rund 10.000 betroffenen Beschäftigten verschiedener Firmen konnten zurück an den Arbeitsplatz. Die Bombe war am rechten Rheinufer in einer Gegend mit vielen Firmenzentralen gefunden worden. Für die Entschärfung musste auch die nahe Hohenzollernbrücke – ein Nadelöhr im Bahnverkehr – gesperrt werden. Es kam zu Verspätungen.

Auch der Fernsehsender RTL musste sein Sendezentrum vorübergehend räumen. Der Sende- und Produktionsbetrieb wurde aber aufrechterhalten, teilte RTL mit. Die technische Abwicklung erfolgte hauptsächlich vom Außenstandort Ossendorf im Kölner Westen. Das Sendezentrum befindet sich in den historischen Messehallen von Köln auf der rechtsrheinischen Seite im Osten der Stadt.

Um den Sendeablauf möglichst wenig zu beeinträchtigen, sei noch eine Notbesetzung von RTL und ntv im Gebäude der Mediengruppe im Einsatz gewesen. ntv wurde während der Evakuierung live von außerhalb des gesperrten Bereichs gesendet, teilte eine Sprecherin des Nachrichtensenders mit. Das RTL-Mittagsmagazin „Punkt 12“ wurde von Katja Burkard in Berlin produziert. (dpa)

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