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Vorwürfe der Transfeindlichkeit: Quidditch bekommt neuen Namen – wegen J. K. Rowling

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Von: Lucas Maier

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Die etwas andere Sportart: „Quidditch“ heißt bald „Quadball“.
Die etwas andere Sportart: „Quidditch“ heißt bald „Quadball“. (Symbolbild) © Dominic Lipinski/dpa

Ein Sport, der aus der Fantasiewelt Harry Potters in die Realität überführt wurde, ändert seinen Namen. Grund ist auch J. K. Rowling.

Vermont - Auf Besen schweben sie hoch über dem Boden und kämpfen in zwei Teams um verschiedene Bälle und am Ende um den Sieg. In der Romanreihe Harry Potter von J. K. Rowling tauchte das Spiel „Quidditch“ zum ersten Mal auf.

Bald entstand auch in der realen Welt ein Spiel, das von dem aus der Welt des Zauberers Harry Potter und seiner Freund:innen inspiriert wurde. 25 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Harry Potter Bandes, gehören der Internationalen Quidditch Association (IQA) Sportverbände aus 39 Ländern an.

Vorwurf der Transfeindlichkeit: Menschen wollen wegen JK Rowling nicht mehr „Quidditch“ spielen

Die vergleichsweise junge Sportart steht nun vor einer grundlegenden Veränderung. Am Mittwoch (20. Juli) gab die IQA bekannt, dass sie den Namen „Quidditch“ ablegen werde und das auf der gesamten Welt.

Hintergrund sind auch die Vorwürfe der Transfeindlichkeit von Harry Potter Schöpferin J. K. Rowling, wie der Verband bekannt gab. Anstelle von „Quidditch“ wolle man jetzt „Quadball“ spielen, heißt es weiter. Auch die drei Hauptcharaktere der Harry Potter Filme hätten sich bereits von J. K. Rowlings Haltung distanziert.

„Quadball“: Der neue Name wird auf der ganzen Welt verwendet werden

An dem Spiel selbst ändert sich nichts, außer der Name. Bereits im März 2022 gründete der IQA eine eigene Kommission, die sich mit der Frage, ob und wenn ja, wie ein Namenswechsel vollzogen werden könnte.

Die Änderung des Namens erfolgt in Absprache mit US-Quidditch (USQ) und der Major League Quidditch (MLQ), wie der Verband mitteilte. „Dies ist ein wichtiger Moment in der Geschichte unseres Sports, und ich persönlich freue mich sehr, ein Teil davon zu sein“, sagte Chris Lau, Vorsitzender des IQA-Kuratoriums.

„Qidditch“ endet Ende Juli: Namensschöpfung von J. K. Rowling stirbt damit in der realen Welt

Rund 600 Mannschaften würde es aktuell auf der Welt geben, die diesem Sport nachgehen würden, heißt es auf der Website des IQA. Der neue Name „Quadball“ fand starke Unterstützung in mehreren internationalen Umfragen, wie der Verband mitteilte.

In dem Namen ist nicht nur die Anzahl der Bälle, sondern auch die der Positionen im Spiel enthalten. Am 23. und 24. Juli findet das letzte internationale Turnier unter dem Namen „Quidditch“ statt. Wer einen Eindruck des Sports erhalten möchte, kann diese live im Internet verfolgen. (Lucas Maier)

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