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Harry Potter Autorin in Kritik

JK Rowling: Quidditch-Ligen wollen sich wegen Vorwürfen umbenennen

  • VonLukas Zigo
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JK Rowling ist mit mutmaßlich Transphoben Tweets in die Kritik geraten. Nun versuchen sich die Quidditch-Ligen sich von ihr zu distanzieren.

Frankfurt – Mit weltweit über 500 Millionen verkauften Exemplaren ist, die Harry Potter Reihe von J.K. Rowling so erfolgreich wie kein anderer Fantasy Buchband. Joanne K. Rowling erfand in dieser Buchreihe die Sportart Quidditch und tausende Menschen weltweit adaptieren das sonst einen fliegenden Besen voraussetzende Spiel für das echte Leben.

Die Times berichtet, dass die Ligen, in denen die Spieler in über 30 Ländern organisiert sind, nun ihren Namen ändern wollen, um sich von der Autorin zu distanzieren. Sowohl die US-Dachorganisation US Quidditch (USQ) als auch die Major League Quidditch (MLQ), eine Liga, welche sowohl in den USA als auch in Kanada vertreten ist, wollen demnach ihre Namen ändern, um sich von den Wurzeln des Sportes und dessen Erfinderin lösen.

Eine Spielerin der Bonner Rheinos (r) kämpft beim Quidditch in Münster gegen einen Spieler der Bielefelder Basilisken.

Transphobe Tweets: Für Joanne K. Rowling sind Transfrauen keine „echten“ Frauen

Der Auslöser dieser Umbenennungspläne sind mutmaßlich Transphobe Tweets, welche die Buchautorin auf dem Sozialen-Medium veröffentlichte. Dort machte die Autorin sich über einen Artikel lustig, welcher für biologische Frauen das Wort „menstruierende Menschen“ verwendete.

Rowling schrieb dazu: „Menschen, die menstruieren. Ich bin mir sicher, dass es mal ein Wort für solche Menschen gegeben hat. Helft mir mal auf die Sprünge. Wumben? Wimpund? Woomud?“ Natürlich ist klar, dass Rowling damit auf Women, das Wort für Frauen im englischen anspielte. Die Kritik kam dabei nicht allein von Trans-Aktivisten, da J. K. Rowling mit diesem Statement Transfrauen den Status absprach, echte Frauen zu sein.

Harry Potter Autorin bekräftigt ihre Aussagen

Angesichts des Tweets allein hätte man durchaus den Eindruck gewinnen können, die Autorin wolle nur den Begriff „menstruierende Menschen“ kritisieren und habe dabei nicht an Transfrauen allgemein gedacht. Rowling verteidigte sich jedoch auf Twitter gegen die Kritik mit Andeutungen, die nahe legen, für sie seien Transfrauen aus Überzeugung keine „echten“ Frauen seien: „Wenn das Geschlecht nicht real ist, wird die Lebensrealität von Frauen weltweit ausgelöscht“. (lz)

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch

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