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Prinz Andrew bei einer Zeremonie im Jahr 2019. (Archivbild)
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Prinz Andrew bei einer Zeremonie im Jahr 2019. (Archivbild)

Klage in den USA

Queen Elizabeth zahlt Millionen - Prinz Andrew verlässt Deckung

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Gegen Prinz Andrew, zweitältester Sohn von Queen Elizabeth II., läuft eine Klage wegen Missbrauchsvorwürfen. Nun verließ er erstmals seit langem die Sommerresidenz in Balmoral.

Update von Sonntag, 03.10.2021: Lange hatte Prinz Andrew sich bedeckt gehalten. Doch nun hat der Herzog von York offenbar seine Deckung verlassen. Wochenlang verlies er Schloss Balmoral nicht, die Sommerresidenz von Queen Elizabeth II. und der royalen Familie. Weit weg von der medialen Aufmerksamkeit aufgrund der Missbrauchsvorwürfe in den USA. Klägerin Virginia Giuffre wirft dem Prinzen vor, sie mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Sexualstraftäter Jeffrey Eppstein soll die damals 17-Jährige an Prinz Andrew „ausgeliehen“ haben.

Nun berichten jedoch mehrere Medien wie The Daily Beast, dass er bereits am Freitag (01.10.2021) nach Windsor aufbrach, um seine kleine Enkelin das erste Mal zu sehen. Prinzessin Beatrice hatte erst vor kurzem den Namen ihrer Tochter medienwirksam verkündet. Die zwölfte Urenkelin von Queen Elizabeth II. wird den Namen Sienna Elizabeth Mapelli Mozzi tragen.

Queen Elizabeth bringt Millionen für die Verteidigung von Sohn Prinz Andrew auf

Erstmeldung von Samstag, 02.10.2021: London - Für Prinz Andrew wird die Luft langsam dünn. In den USA* läuft aktuell eine Zivilklage gegen den zweitältesten Sohn der Queen. Ein britisches Gericht sorgte jüngst dafür, dass er aus seiner Deckung kommen musste. Denn: Das Gericht gab dem Antrag statt, dass Prinz Andrew offiziell über die gegen ihn laufende Klage* unterrichten werden solle. Dennoch verlor der Herzog von York nie die Unterstützung seiner Mutter. Queen Elisabeth II. soll Millionen für die Verteidigung ihres Sohnes ausgeben, berichtet die Zeitung The Telegraph.

Prinz Andrew sieht sich mit ernsten Vorwürfen konfrontiert. Seine Mutter, Queen Elizabeth II. steht im finanziell zur Seite. (Archivbild)

Konkret wirft Klägerin Virginia Giuffre dem Prinzen vor, er habe sie vor 20 Jahren mehrfach sexuell missbraucht. Sie gibt an, von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein an Prinz Andrew „ausgeliehen“ worden zu sein. Er habe die damals 17-Jährige im Haus von Epsteins damaliger Freundin Ghislaine Maxwell in London missbraucht. Auch in Epsteins Haus in New York und auf einer Privatinsel in der Karibik habe weiterer Missbrauch durch Prinz Andrew stattgefunden. Nun fordert sie Schadensersatz.

Trotz US-Klage: Queen Elizabeth II. hält weiter zu Prinz Andrew

Prinz Andrew wehrt sich nun immer vehementer gegen die Vorwürfe. Mit an seiner Seite: Seine Mutter, die Queen. Nach Informationen des Telegraph wurde das Anwaltsteam des Prinzen nun noch vergrößert. Zwei Mitglieder der Kanzlei Lavley Singer kamen neu dazu und werden den Prinzen zusammen mit dem leitenden Berater Andrew Brettler zur Seite stehen. Die Anwaltskanzlei mit Sitz in Los Angeles ist dafür bekannt, die Probleme mit dem Gesetz von Stars und Prominenten einfach in Luft auflösen zu können. Dementsprechend hoch sind die Gehälter. Es wird laut dem Telegraph davon ausgegangen, dass allein Andrew Brettler für eine Stunde um die 2000 US-Dollar verlangt.

Anfang des Jahres 2020 gab die Queen bekannt, für die Verteidigung des Prinzen privat bezahlen zu wollen. Dies stieß auf viel Kritik. Folgte diese Ankündigung doch auf einem desaströsen Interview von Prinz Andrew.* Bürgerinnen und Bürger konnten im TV miterleben, wie der Prinz weder Mitleid mit den Opfern Jeffrey Epsteins, noch Reue zeigte. Das Geld soll von ihrem jährlichen Einkommen abgezwackt werden, dass sie aus ihrem privaten Herzogtum in Lancaster und den damit verbunden Immobilien erhält, berichtet The Telegraph. (slo) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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