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Beerdigung der Queen: Beisetzung bricht mit jahrhundertealter Tradition

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Von: Sophia Lother

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Mit der Beerdigung der Queen wird mit einer Tradition gebrochen, die über 250 Jahre alt ist. Die Queen selbst wollte es so.

London – Der Tod von Queen Elizabeth II. hat die Welt tief bewegt. Nicht nur Großbritannien ist in tiefer Trauer. Die staatliche Trauerfeier wird am 19. September in der Londoner Westminster Abbey abgehalten. Im Anschluss soll die Beerdigung stattfinden.

Doch mit dem Bekanntwerden der Pläne für die Beerdigung der Queen ist nun auch klar: Die Beisetzung von Queen Elizabeth II. wird mit jahrhundertealten Traditionen brechen.

Beerdigung von Queen Elizabeth II.: Warum die Beisetzung mit einer uralten Tradition bricht

Der Grund: In der Vergangenheit wurden die royalen Beisetzungen in der St. George‘s Chapel in Windsor abgehalten. Hier fand übrigens auch seit dem Jahr 1066 jede Krönung jedes englischen Monarchen statt. Doch dieser traditionsreiche Ort wurde nicht für die Beerdigungszeremonie der Queen ausgewählt. Stattdessen soll diese in Westminster Abbey stattfinden. Laut zahlreichen Medienberichten, wie von ABC News, ist das die erste Beerdigung eines Monarchen an diesem Ort seit der von King Georg II. im Jahr 1760. Ein interessanter Faktor ist dabei, dass die Queen selbst ihre Beerdigung so festgelegt haben soll.

Westminster Abbey
Eröffnet1269
OrtDean's Yard in London
Grundfläche2.972 Quadratmeter
BaustilGotische Architektur

Doch warum wird bei der Beerdigungszeremonie der Queen diese Tradition gebrochen? Die britische Boulevardzeitung Daily Mirror mutmaßt, dass für die Beisetzung der Queen beschlossen wurde, eine größeren und zugänglicheren Ort auszuwählen. Ein weiterer interessanter Fakt: Auch die Beerdigungszeremonie von Elizabeth I. fand in Westminster Abbey statt.

Königin Elizabeth II.
Königin Elizabeth II. ist im Alter von 96 Jahren gestorben. © Andy Rain/EPA/dpa

Doch an der Beerdigungzeremonie der Queen werden sehr wahrscheinlich lediglich geladene Gäste teilnehmen können. Um die 2000 von ihnen werden erwartet, darunter laut Angaben der Nachrichtenagentur AFP auch der US-Präsident Joe Biden. „Ich kenne die Details noch nicht, aber ich werde dorthin reisen“, so Biden. (slo)



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