Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Proud Boys
+
Henry „Enrique“ Tarrio, Anführer der „Proud Boys“, während einer Demonstration in Washington im Dezember 2020. (Archivfoto)

Henry „Enrique“ Tarrio

Proud Boys-Anführer muss ins Gefängnis

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
    schließen

Henry „Enrique“ Tarrio muss hinter Gitter. Er gilt als Anführer der rechtsextremen „Proud Boys“ in den USA.

Washington D.C. – Henry „Enrique“ Tarrio, Anführer der „Proud Boys“, wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Das Justizministerium teilte mit, dass der bekannte Rechtsextremist aus den USA für 155 Tage hinter Gitter muss. Das entschied ein Gericht in Washington. Den Rest der Strafe, 85 Tage, werde für eine Bewährungsstrafe von drei Jahren ausgesetzt.

Der Anführer der „Proud Boys“ war im Dezember 2020 am Verbrennen einer „Black Lives Matter“-Flagge beteiligt, wie die Geschworenen feststellten. Zuvor hatte die Gruppe die Flagge einer kirchlichen Gruppe entwendet.

Anführer der Proud Boys verteidigte Sturm auf das Kapitol

Neben der Gefängnisstrafe wurde Tarrio, der jahrelang Informant des FBI gewesen sein soll, zu einer Geldstrafe von 1000 US-Dollar verurteilt. Zudem muss der Anführer der „Proud Boys“ 347 US-Dollar als Entschädigung an die Gruppe der Kirche bezahlen. Das Verbrennen der Flagge hatte sich auf einer Demonstration gegen die Niederlage von Donald Trump bei der US-Wahl 2020 ereignet.

Bevor es zum Prozess gegen Tarrio kam, hatte er die Tat bereits im Interview mit der Washington Post zugegeben. Daraufhin wurde er Anfang Januar festgenommen. Beamte der US-Polizei fanden bei der Durchsuchung seiner Wohnung unter anderem Schusswaffenmagazine. Anschließend ordnete das Gericht an, dass der Anführer der „Proud Boys“ Washington bis zu seinem Prozess verlassen müsse.

Proud Boys marschieren wieder – und sorgen in Portland für Unruhe

Am Tag nach Tarrios Festnahme kam es zum Sturm auf das US-Kapitol, wodurch mehrere Menschen ihr Leben verloren. Daran unter anderem beteiligt: die „Proud Boys“. Mehrere Mitglieder der Gruppierung müssen sich deshalb vor Gerichten verantworten. Tarrio verteidigte im Anschluss die Ausschreitungen. (tu/AFP)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare