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Prinz William lästert über Weltraum-Tourismus: „Lieber darauf konzentrieren, diesen Planeten zu reparieren“

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Von: Julian Dorn

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Prinz William schaut nachdenklich nach unten.
Skeptisch, was Weltraum-Ausflüge angeht: Prinz William kann den Expeditionen von Jeff Bezos, Elon Musk und Richard Branson nichts abgewinnen. (Archivfoto) © Chris Jackson/dpa

Jeff Bezos, Elon Musk und andere Milliardäre wollen Weltraumtourismus ermöglichen. Der britische Prinz William hat dazu eine klare Meinung.

London – Amazon-Gründer Jeff Bezos, Tesla-Chef Elon Musk und der Milliardär Richard Branson: Die reichsten Männer dieser Welt konkurrieren derzeit um Ausflüge in andere Welten. Der Weltraumtourismus boomt. Mit seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin schickte Bezos erst am Mittwoch (13.10.2021) den kanadischen Schauspieler William Shatner in den Orbit. Der Darsteller von Captain Kirk aus „Star Trek“ wurde damit zum bisher ältesten Menschen im All.

Der britische Prinz William hält von solchen Expeditionen ins All, durchgeführt von Elon Musks Firma SpaceX und Co., wenig. Er habe „absolut kein Interesse“ an einem Ausflug in den Weltraum. Das sagte der 39-Jährige am Donnerstag (14.10.2021) in einem Interview mit der BBC. Es gebe „fundamentale Fragen“ hinsichtlich des CO2-Ausstoßes von Flügen in den Weltraum, fuhr er fort. Wichtiger als nach bewohnbaren Planeten im Weltall zu suchen, sei die Suche nach Lösungen für den Klimawandel, so Prinz William weiter.

Prinz William: Statt Weltraumtourismus - Klimaschutz geht vor

William, der gemeinsam mit dem legendären BBC-Dokumentarfilmer David Attenborough einen Preis für die besten Ideen zum Klima- und Umweltschutz ausgelobt hat, wird neben anderen Royals auch bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow COP26 im November erwartet. Auch Queen Elizabeth II. (95), Herzogin Kate (39) und Williams Vater Prinz Charles und dessen Frau Herzogin Camilla haben sich angekündigt.

Thronfolger Charles war für sein Eintreten für Umwelt und Klima immer wieder belächelt worden. William, Nummer zwei der britischen Thronfolge, lobte ihn nun als Pionier der Umweltbewegung. Sein Vater habe „sehr früh viel über den Klimawandel gesprochen, bevor sonst jemand glaubte, dass es ein Thema ist“, so der Royal. (judo/dpa)

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